junggenug

Du kannst es immer noch ….


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Fünf Gründe, warum du dich nicht von negativen Gedanken abhängig machen solltest

Kennst du das? Du hast einen Plan und denkst dir alles so schön aus. Es wird super werden, wenn alles so klappt, wie du dir das vorstellst.

Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre.

Ich habe mich schon mehrmals (leider erst im Nachhinein) dabei ertappt, dass folgendes geschehen ist: Also der Plan stand. Ich habe mich schon richtig auf das Ziel gefreut und bin alle anliegenden Aufgaben voller Enthusiasmus angegangen. Plötzlich kam etwas, mit dem ich nicht gerechnet hatte und das total schief lief. Das hat meiner Motivation einen richtigen Dämpfer versetzt. Und dann sind noch einige weitere Dinge gar nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe. Meine Begeisterung rutsche spürbar in den Keller. Und irgendwann saß ich dann schmollend in der Ecke und dachte: Die lassen mich ja einfach nichts machen!

Erst viel später bin ich auf die Idee gekommen, mich mal zu fragen, wen ich den eigentlich mit DIE meine. Und es hat auch noch eine ganze Weile gedauert, bis ich dahinter gestiegen bin, dass es sich bei den Saboteuren eigentlich um meine eigenen Gedanken handelt. Und zwar genaugenommen um meine NEGATIVEN Gedanken. Die lauteten ungefähr so:

Warum ich?
Warum passiert mir immer sowas?
Ich will doch nur …
Nie klappt etwas!
Wenn das schon so losgeht, dann brauche ich gar nicht weiter zu machen!
Kann denn nicht mal irgendwas ohne Probleme funktionieren. Bei mir nie!

Da hab ich mir aber immer schön selber eingeredet, dass es das Leben gar nicht gut mit mir meint.

Und warum sollte es das denn auch? Schließlich war ich der Meinung, dass ich sowieso nur Pech haben würde. Und da hat mein Unterbewusstsein immer schön nach der Bestätigung dafür gesucht.

Ja, du hast richtig gelesen. Das Unterbewusstsein sucht nach Bestätigung der Meinung, die wir über uns haben. Und das ist total fatal. Wenn ich also solche negativen Gedanken hege, dann lenkt es meinen Fokus auf genau die Sachen, die in dieses Raster hineinpassen. Es passieren auch gute Dinge in meinem Leben, aber die werden einfach weniger oder gar nicht beachtet, sondern geradezu beiseitegeschoben. Was übrig bleibt sind die NEGATIVMELDUNGEN.

Zuerst einmal ist es ganz wichtig, diesen Fakt anzuerkennen. Dann macht man sich mal „Gedanken über seine Gedanken“.

  • Gleich und gleich gesellt sich gern (Negative Gedanken ziehen negative Erlebnisse geradezu an)
  • So wie ich denke, so fühle ich mich (Denke ich schlecht von mir, dann fühle ich mich auch so)
  • So wie ich über mich denke, so sieht mich meine Umwelt. (Deine Gedanken drücken sich auch in deiner Körperhaltung aus. Probiere das mal vor dem Spiegel aus!)
  • Gebe ich Ereignissen und anderen Menschen die Schuld, dann gebe ich ihnen die Macht über meine Befindlichkeiten.
  • Du kannst nichts erreichen, von dem du glaubst, dass du es sowieso nicht schaffst

Aus dieser Abhängigkeit komm man nur heraus, wenn man seine eigenen Gedanken immer und immer wieder zur Ordnung ruft. Das ist nicht einfach. Rückfälle sind vorprogrammiert. So in die Richtung: Da habe ich wirklich nur positiv gedacht und es ist wieder schief gegangen. Denken reicht leider nicht um unser Unterbewusstsein zu überzeugen. Wir müssen auch noch so handeln, damit das Ganze funktioniert.

Ist echt nicht einfach. Erfordert Übung und Geduld (mit sich selbst). Funktioniert aber. Und das Schöne daran ist, dass es immer und immer besser klappt. Probiere es aus!

Natürlich schließe ich hier wieder einmal mit Pico Yver ab: “Es sind nicht die Erlebnisse die uns formen, sondern wie wir sie interpretieren.«

P.S. Die passende Motivationsgeschichte dazu gibt es unter : https://lifeschreiben.wordpress.com/2016/12/02/der-alte-druide-und-die-frau-die-einen-garten-anlegen-wollte/

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Zehn Gründe, warum du Tagebuch schreiben solltest

Ein Tagebuch ist doch etwas für Teenager!

Mit dieser Meinung liegst du aber ganz schön falsch. Alle großen Geister (oder solche die es werden wollten) habe Tagebuch geführt.

Du hast aber keine Ambitionen in diese Richtung zu gehen?
Hier kommen zehn gute Gründe, warum du doch ein Tagebuch führen solltest.

  1. Unser Gedächtnis lässt uns manchmal ganz schön im Stich oder beschönigt und verändert im Nachhinein. So kannst du immer nachlesen, wie es damals wirklich gewesen ist.
  2. Durch das Aufschreiben von Sachen oder Problemen, kann man sich diesen besser stellen. Du holst deine Befindlichkeiten aus der rein emotionalen Ecke heraus, wenn du sie aufschreibst.
  3. Es gibt keine bessere Möglichkeit um im Nachhinein klar und deutlich zu erkennen, dass es gut war, dass manche Sachen nicht geklappt haben.
  4. Wenn du dich beim Schreiben bemühst vorrangig das Gute Aufzuzählen, was dir am Tag passiert ist, dann könntest du vielleicht erkennen, dass du eigentlich in deinem Leben ganz gut wegkommst.
  5. Hier kannst du deine Pläne und Träume für die Zukunft sammeln. (Es sei denn du hast dafür noch zusätzlich ein Projektbuch wie ich.)
  6. Beim Durchlesen bemerkst du Muster, wenn du das Gefühl hast, dass irgendetwas in deinem Leben falsch läuft. Du stellst fest, dass du immer wieder auf dieselben Typen hereinfällst, dass du stets die gleichen Fehler bei Was-auch-immer machst. Und wenn du das erkennst, dann kannst du es auch ändern.
  7. Du kannst neue Gewohnheiten kreieren. Wenn du jeden Tag etwas Bestimmtes machen willst, dann schreibe darüber. Es ist toll wenn dort steht „Heute habe ich…“. Schon allein der Gedanke, dass du am Abend schreiben musst „Heute war keine Zeit für ..“ macht es möglich, dass du doch Zeit dafür findest.
  8. Du fixierst deine Wünsche und Träume schriftlich. Dadurch kommen sie der Realität einen Schritt näher.
  9. Du findest beim Schreiben Argumente und Formulierungen, die die beim Denken entweder nicht eingefallen oder später wieder entfallen wären.
  10. Du kannst einfach besser schlafen wenn du deine Befindlichkeiten in einem Buch ablegst. Stift weg, Deckel zu – und Ruhe ist. Das funktioniert in mindestens 90 % aller Fälle.

Falls du dich jetzt fragst ob ich Tagebuch schreibe, dann kann ich das mit einem klaren Ja beantworten. Es hilft mir den Tag abzuschließen, meine Gedanken zu sortieren und festzuhalten was als nächstes ansteht.

Wie du schreibst und was für ein Buch du dazu nimmst, dass ist dir überlassen. Ich benutze einen Kuli und habe ein dickes Ringbuch in der Größe von A5. Es hat nicht mal einen besonders schönen Einband.

Natürlich macht ein schickes Buch, in das man mit Füller schreibt, einen echt edlen Eindruck. Das ist beispielsweise etwas für Leute, die wollen, dass ihre Aufzeichnungen später einmal gelesen werden.

Im Nachhinein habe ich mich geärgert, dass ich für meine Kinder nicht ein Tagebuch über die Schwangerschaft und ihre ersten Jahre geführt habe. Das wäre sicher ein schönes Geschenk zum  18. Geburtstag gewesen.

Wenn du ein Projekt oder etwas Ähnliches betreust oder durchziehst, dann solltest du das vielleicht auch in Form eines Tagebuches dokumentieren. Im Nachhinein weiß man nicht immer mehr einhundertprozentig warum man welche Entscheidung getroffen hat. In einem Tagebuch kann man das immer nachlesen. Das Dumme ist nur – man kann es sich hinterher auch nicht mehr schönreden.

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Bildquellenangabe:   Rainer Sturm  / pixelio.de


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Warum du nicht alles allein machen solltest

Simone macht tollen Schmuck. Er ist wunderschön, filigran und nicht mal teuer. Schon seit langem überlegt sie, ob sie ihr Hobby nicht zum Beruf machen sollte. Daher hat sie im letzten Jahr angefangen ihre Sachen auf den regionalen Märkten zu verkaufen. Allerdings musste sie schnell einsehen, dass das persönliche Gespräch mit den Kunden zwar tolle Erfahrungen aber leider nicht genug Geld in die Kasse bringt. Egal wie sie es dreht und wendet: Wenn sie irgendwann vom Schmuckverkauf leben will, dann muss sie ihr Angebot über das Internet vertreiben. Nun hat sie mit dem Computer so gar nichts am Hut. Sie steht lieber in ihrer Werkstatt und erschafft schöne Dinge. Trotzdem beißt sie in den sauren Apfel und versucht sich in die ihr unbekannte Materie einzuarbeiten. Ehrlich gesagt macht es ihr keinen Spaß und sie ist ständig am Verzweifeln. Während sie halbherzig versucht, sich einen Internet-Shop aufzubauen, drängeln sich stets solche und ähnliche Gedanken in ihren Sinn.

  • Warum mache ich das, wenn es mir doch keine Freude bringt?
  • Ich brauche das zwar, aber es nervt mich.
  • Eigentlich ist das Ganze für mich eine Quälerei und ich habe überhaupt keine Ahnung was ich hier mache.
  • In der Zeit, in der ich hier sitze und mich abmühe, könnte ich etwas ganz anderes tun.

Bei einem solchen Kopfkino kann man sich gut vorstellen, wie das Ergebnis aussehen wird. Es kommt nichts Ganzes und nichts Halbes dabei heraus. Manchmal ist es wirklich besser, wenn man die Arbeit denen überlässt, die Ahnung davon haben und sie auch noch gern machen.

Mir ging es vor kurzem ähnlich. Ich brauchte ein Logo für eines meiner neuen Projekte. Natürlich wollte ich Geld sparen und habe mich selber daran gemacht. Anfänglich hatte ich nur so einige vage Vorstellungen was ich wollte. Da habe ich erst einmal recherchiert. Das hat schon seine Zeit gedauert. Dann  habe ich mich hingesetzt und versucht aus den Ideen, die ich gesammelt habe einen ersten Entwurf zu machen. Dazu brauchte ich schon mehrere Stunden. Und ehrlich gesagt, alles was ich so kreierte, das gefiel mir nicht. Ich änderte und verwarf ständig meine Ideen. Schlussendlich hatte ich mehr als einen halben Tag mit diesen Arbeiten verbracht. Und am Ende war ich immer noch nicht zufrieden. Ich war mächtig wütend auf mich, denn in der Zeit hätte ich etwas machen könne, was mir Spaß bereiten und womit ich auch noch Geld verdiene. (Das ist bei uns Selbstständigen ein nicht zu unterschätzender Faktor!)

Also habe ich mir jemanden gesucht, dem so eine Arbeit leicht von der Hand geht. Der bekam von mir einen kleinen Obolus und ich erhielt im Gegenzug dafür mein Logo. So waren wir schlussendlich beide zufrieden.

Hier kommen 2 x 3 Gründe, warum du nicht alles selber machen solltest.

Wenn du etwas tust, was du nicht kannst, dann könnte folgendes passieren:

  • Du brauchst unheimlich viel Zeit dafür (in der du etwas machen könntest, wovon du Ahnung hast)
  • Das Ergebnis wird nicht so werden, wie du es gern möchtest
  • Du wirst die Arbeit innerlich ablehnen und dich nicht gut fühlen

Wenn du etwas tust, was du nicht willst, dann ist die Sache noch viel schlimmer:

  • Du fühlst dich die ganze Zeit schlecht
  • Du fühlst dich die ganze Zeit schlecht
  • Du fühlst dich die ganze Zeit schlecht

Und wer will das schon?

Also mach nicht alles allein und suche dir Verbündete. Es muss dabei ja nicht einmal ums große Geld gehen. Du kannst etwas, was jemand anderes nicht kann oder nicht mag. Das ist doch die beste Voraussetzung für eine Partnerschaft? Du könntest im Internet nach einer Tauschbörse suchen oder im örtlichen Supermarkt einen Aushang machen. Trau dich einfach. Du wirst erstaunt sein, welche Möglichkeiten es gibt.

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Bildquellenangabe: S. Hofschlaeger/pixelio.de


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Ist es dir auch schon passiert, dass du irgendetwas nicht gemacht hast, weil dich deine (scheinbar) schlechten Erfahrungen davon abgehalten haben?
Vom Prinzip her wollen uns ja unsere bereits gewonnenen Einsichten davon abhalten, die gleichen Fehler zweimal zu machen. Das ist einerseits ein Schutzmechanismus, der ganz praktisch sein kann. Anderseits besteht hier auch die Gefahr, dass man viele Sachen von vornherein schon mal ablehnt.

Vor Jahren haben mich Freude einmal mit zu einem Jazz-Konzert geschleppt. Ich fand das total uninteressant und es hat mir auch nicht wirklich Spaß gemacht, weil ich keinen Zugang zu dieser Musik hatte. Damit war der Jazz für mich eigentlich ad acta gelegt. Vor kurzem gab der Sohn meiner Nachbarin ein Hauskonzert und wir wurden dazu eingeladen. Ich habe erst zugesagt und dann gefragt, welche Musik ungefähr gespielt wird. Na toll, es war Jazz! Ich bin hingegangen, weil ich es versprochen hatte. (Schließlich wollte ich ja den Nachbarsjungen emotional unterstützen.) Und schau an, es wurde ein richtig klasse Abend. Da wäre mir echt was entgangen, wenn ich abgesagt hätte.

Es gibt so viele Sachen in unserem Leben, die wir mit uns herum schleppen. Da hat uns mal jemand gekränkt. Und das beschäftigt uns immer noch. Und dieser Mensch hat diesen Vorfall schon total vergessen. Aber wir tragen das ständig mit uns herum.

Wir waren an einem Ort, wo man uns nicht so behandelt hat, wie wir uns das vorstellen. Da gehen wir nicht wieder hin! Obwohl die Leute, die uns so unfreundlich abfertigt haben, schon längst nicht mehr dort sind.

Wir haben etwas nicht geschafft und glauben, dass wir jetzt immer versagen werden.

Und jetzt überleg mal, wie wir laufen gelernt haben.
Wie oft sind wir hingefallen? (Haben es also nicht auf Anhieb geschafft)
Wie oft sind wir gestolpert, eine Stufe heruntergefallen oder ausgerutscht? (Sind wir deswegen allen Steinen, Treppen und glatten Fußböden für den Rest unseres Lebens ausgewichen?)

Wenn wir uns als Kind mit unserer Freundin gestritten haben, dann hat sie uns schon mal »du bist ja so doof« an den Kopf geworfen. Wenn wir ihr das nicht verziehen hätten, dann hätten wir jetzt keine Freundin mehr.

Also lass los, was dich hindert, dich besser zu fühlen und deine Ziele zu verwirklichen. Dafür sprechen mindestens sieben Gründe.

Schlechte Erinnerungen, die dich bis heute beeinflussen, haben folgende Macht über dich:
– sie verhindern, dass du neue Erfahrungen machst
– sie machen, dass du dich klein fühlst
– sie schaffen, dass du nicht nach vorn siehst
– sie erlauben es, dass andere Menschen über Jahre Einfluss auf dich haben
– sie können es bewerkstelligen, dass dir der Mut für Veränderungen fehlt
– sie bringen dich dazu, an deinem Wissen und deinen Fähigkeiten zu zweifeln
– sie verderben dir die Freude am hier und jetzt und an der Zukunft

Es ist wie es ist. Denk an Pico Yver: “Es sind nicht die Erlebnisse die uns formen, sondern wie wir sie interpretieren.«
Übrigens: Die passende Motivationsgeschichte zum Thema findest du auf: https://lifeschreiben.wordpress.com/

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Warum die magische Zahl Fünf dein Leben verändern kann

Du glaubst nicht an Magie und Zahlen sind dir egal, es sei denn, sie stehen auf Rechnungen oder Banknoten? Lass dich überraschen.

Stell dir vor du hast einen Traum. Irgendwas Großes, Wildes und Fast-Nicht-Zu-Schaffendes. Der Berg Arbeit der vor dir liegt macht dir eigentlich Angst. Aber wenn du deinen Traum verwirklichen willst, dann musst du ihn überwinden.

Jetzt könntest du wild darauf loswerkeln und so viel wie möglich hintereinander erledigen. Dabei kann es jedoch leicht passieren, dass du ganz schnell an deine Grenzen kommst und erschöpft denkst, dass du das nie schaffen wirst. Wenn du das denkst, dann bist du kurz vor dem Aufgeben. Und dein schöner Traum wird wie eine Seifenblase davonschweben. Das wäre doch echt schade!

Versuche es doch einmal mit einer anderen Methode.

Natürlich ändert sich prinzipiell nichts an der Tatsache, dass du einen gewaltigen Haufen Arbeit vor dir hast. Es wird auch nicht schneller gehen. Denn zuerst einmal muss du dir sagen: „Gut Ding will Weile haben.“ Ja, ich weiß, das ist genau so ein Spruch wie: „Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.“ Klingt erst einmal wie eine Ausrede für Faule.

Aber lass uns die Sache langsam angehen. Mach zuerst einen Plan, welche Schritte du unternehmen musst um zu starten. Was kommt als nächstes? Und danach? Schreib alles auf.

Dann fängst du an: Mit genau fünf Schritten. Und das machst du jeden Tag. Du erledigst fünf Punkte von deiner Liste. Nicht mehr (weil du ja vielleicht noch etwas anderes zu tun hast) und auch nicht weniger. Ab und zu – so einmal in der Woche – nimmst du deine Aufzeichnung und kontrollierst, ob du noch etwas ändern musst. Meist ist das Leben so, dass es sich nicht an unsere To-Do-Listen hält. Daher müssen wir sie bei langfristigen Vorhaben immer wieder korrigieren.

Warum aber nun fünf Schritte? Du kennst doch das Sprichwort „steter Tropfen höhlt den Stein“. Das ist genau die Anzahl an Aktivitäten, die wir auch noch irgendwie in unseren Alltag einbauen können ohne, dass es zu sehr in Stress ausartet. Drei wäre auch nicht schlecht, sind aber ein bisschen wenig. Du willst ja auch Ergebnisse sehen und nicht das Gefühl haben, dass es überhaupt nicht vorwärts geht. Mehr als Fünf ist gut, wenn du dich voll auf diese eine Sache konzentrieren kannst. Aber wer kann sich diesen Luxus schon leisten. Meist haben wir noch eine Job, eine Familie, einen Haushalt, Kinder oder Eltern um die man sich kümmern muss…

Also, die Fünf ist schon eine gute Wahl. Und warum nenne ich diese Zahl magisch?

Dafür gibt es viele Erklärungen. Such dir doch eine aus diesen hier heraus: http://www.obib.de/Schriften/5und8/5und8.html

Mir gefällt am besten das Beispiel mit den Fingern. Da kann ich mir am Morgen einen (verstellbaren) Ring an den kleinen Finger stecken. Bei jeder erledigten Aufgabe rutscht er eine Stelle weiter. Wenn ich ihn am Abend vom Daume nehme, dann hab ich mein Tagwerk vollbracht.

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Bildquellenangabe:        LD  / pixelio.de


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Warum du dich nicht von miesen Stimmungen vom Kurs abbringen lassen solltest

Alex hat einen Traum. Er will eine eigene Zeitung herausgeben. Vor mehr als einem Jahr hat er damit begonnen. Sein Blatt befasst sich mit regionalen Themen und soll aller zwei Monate erscheinen. Die Resonanz auf die ersten Exemplare war überwiegend positiv. Er hat sogar schon einige Anzeigenkunden gewonnen, sodass er bereits eine »schwarze Null« schreiben kann. Jetzt wäre es an der Zeit, so richtig loszulegen (denke ich). Dummerweise hat Alex einen sehr großen Freundeskreis. Das ist ja an sich eher positiv zu sehen. Leider ist er auch so ein Sensibelchen und nimmt sich alles ziemlich zu Herzen. Vor einigen Monaten hatte sein Freund Olaf Beziehungsprobleme. Da hat er sich richtig um ihn gekümmert und ihn unter seine Fittiche genommen. Die ganze Sache hat den Alex aber so mitgenommen, dass er über die Maßen traurig geworden ist. Seine Stimmung war auf dem Tiefpunkt. Wenn eine Beziehung, die er als perfekt eingestuft hätte, so einfach den Bach herunter geht, dann war das echt deprimierend.

Weil er so viel zu grübeln hatte, vernachlässigte er seine Arbeit an der Zeitung. Die kam dann einen ganzen Monat zu spät auf den Markt. Das hat die Anzeigenkunden verärgert. Er hatte echt Mühe, den Schaden zu begrenzen. Zum Glück kannten sich alle recht gut und Alex wurde verziehen.

Die nächsten Ausgaben kamen wieder pünktlich und die Wogen hatten sich geglättet. Neulich traf ich Alex und fragte, ob er mir diesmal kein Exemplar seiner Zeitung zugeschickt hätte. Hatte er mich vergessen oder was war los? Als Antwort bekam ich ein trauriges Kopfschütteln und folgende Rechtfertigung: Alex hat sich Sorgen um seine Freundin Petra gemacht, denn die lag im Krankenhaus. Und so hat er oft mit den anderen Leuten aus seiner Klicke zusammengesessen und darüber geredet wie, schnell es doch gehen könnte, das einen das Leben aus der Bahn wirft. Da hätte er gar keine Zeit für die neueste Auflage gehabt.

Ich habe mich zurückgehalten und nur vorsichtig gefragt, ob das Ganze denn der Petra geholfen hätte. Oder wozu es gut gewesen sie. Sein erstaunter Blick sprach Bände.

Fazit (für mich): Alex hat seine Arbeit (seinen Traum) vernachlässigt, weil er sich von seiner miesen Stimmung hat beeinflussen lassen. Er hat »klein bei« gegeben, ohne wirklich jemanden zu helfen.

Das bremst und hindert. Nicht nur Alex, sondern uns alle.

Warum das so ist?

Hast du schon mal Elan gehabt, wenn du so richtig traurig oder deprimiert warst?

Das kannst du mir nicht erzählen.

Man kann richtig gut loslegen, wenn man voller Freude ist. Mit einer ganzen Menge Wut im Bauch geht das auch. Aber nicht mit »dunklen Wolken« im Kopf.

Wenn du mal wieder in so einer Konstellation steckst und du dich nicht aufraffen kannst, das zu tun, was du dir vorgenommen hast, dann frage dich:

  • Was ist es genau an der Situation, was mich traurig macht?
  • Wovor habe ich Angst? (Betrifft es dich wirklich ganz persönlich und beeinflusst dein Leben nachhaltig?)
  • Kann ich den Stand der Dinge ändern? (Wenn ja dann tu es!)
  • Was passiert, wenn ich in dieser Stimmung bleibe?
  • Wie wird es mir gehen, wenn ich diesen Zustand überwinde?

Alles klar?

Nicht vergessen: “Es sind nicht die Erlebnisse die uns formen, sondern wie wir sie interpretieren. (Pico Yver)

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Warum du denken solltes, was gut tut

Ich kenne niemanden, dessen Tage im stetigen Glück verlaufen. Wenn ich mich so umsehe, dann kann ich bei fast allen Menschen ein Auf und Ab entdecken. Mal geht es besser, mal schlechter. Das scheint eine ungeschriebene Gesetzmäßigkeit zu sein.

Irgendwie ist es ja auch tröstlich, dass man nicht allein so auf der Achterbahn des Lebens herumschlittern. Gut, die Probleme sind recht unterschiedlich. Während manche Leute Mühe haben, ihre Rechnungen zu begleichen, sorgen sich die Nachbarn vielleicht darum, dass sie zu viel Steuern bezahlen müssen. Egal was es aber ist, wenn es sich als Problem herausstellt, dann schmälert es unser Wohlbefinden.

Allerdings gestaltet sich der Umgang mit diesen Sachverhalten doch recht verschieden. Man kann sich stets und ständig damit befassen und sich grämen, dass es nicht so ist, wie es sein sollte. Das ist eine recht fatale Lebenseinstellung, denn damit wird es nicht besser.
Überleg mal, ob du dich schon bei solchen Gedanken ertappt hast:

  • Immer passiert mir sowas!
  • Das wird doch sowieso nichts!
  • Das brauche ich gar nicht erst anzufangen!
  • Ich habe eh kein Glück!
  • Ich schaffe das nicht!
  • Das reicht nicht für alle!
  • ……

Vor einigen Jahren fiel mit Kurt Tepperweins Buch »Krise als Chance« in die Hände. Der Titel hat mich neugierig gemacht, die Umsetzung des Inhaltes fand ich dagegen fragwürdig. Ich habe mich ständig gefragt, wie er dazu kommt, dass man sich alles schönreden soll. Irgendwie war ich ziemlich wütend.

Wahrscheinlich habe ich damals etwas Wesentliches übersehen.
Mir ist nicht klar gewesen, welche Macht die Gedanken haben.
Immer wenn wir etwas denken, uns etwas vorstellen oder uns vor etwas fürchten, dann nimmt das unser Unterbewusstsein für bare Münze. Wir schaffen uns unsere Zukunft durch unseren Kopf.

Das glaubst du nicht?

Denn lies dir doch noch mal die obrige Aufzählung durch. Meinst du, dass du mit solchen Gedanken irgendetwas erreichen kannst? Du gibst ja schon vorher auf, indem du dir sagst, dass es nichts werden kann. Warum soll es denn dann klappen? Schließlich bist du ja die Hauptperson in deinem Leben, und wenn du sagst, es geht nicht, dann geht es nicht.
Jetzt soll ich dir bloß nicht mit solchen Sprüchen wie: »Ich bin schön, Ich bin stark, Ich bin klug« kommen. Das kannst du an jedem Morgen zu deinem Spiegelbild sagen, aber es klappt nicht.

Warum nicht?

Weil du nicht davon überzeugt bist. Du erzählst es dir, aber glaubst nicht daran. Kann ja nicht klappen, ist ja Humbug – sagt die Stimme ganz hinten in deinem Kopf.

Wo kommt die eigentlich her?

Das bist du – die dir sowas erzählt.

Warum machst du das? Du kannst doch wählen, was du denkst.

Bei allem, was dir durch den Kopf geht, solltest du dich fragen, ob es dich weiter bringt oder dich runter zieht. Ist es positiv oder negativ? Macht es dir Mut oder macht es dich traurig.

Wenn du an einem kalten Buffet stehst und dir deine Speisen aussuchst, dann nimmst du doch nur das, was dir schmeckt. Versuche ab jetzt mal Ähnliches mit deinen Gedanken.

Denke nur das, was dir guttut.

Das ist nicht ganz einfach. Da muss man schon eine ganze Weile üben. Am besten du fängst gleich damit an.

Denke, dass es klappt.
Denke, dass du es schaffst.

(Denke, dass es halten wird. Siehe Bild)

Es ist keine Garantie. Aber die beste Vorausstzung, für eine glückliche Zukunft.

parkplatz

P.S. Demnächst: Was, wenn denken allein nicht hilft?