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Das Leben ändern – auch wenn man keine 20 mehr ist

Sieben Argumente warum es wirklich immer eine Lösung gibt

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Wen Du jetzt gerade so richtig Probleme hast, dann wird dir dieser Satz sicher zum Hals raushängen. Genau das ist es, was Du nicht brauchst, das da jemand kommt und sagt: „Es gibt immer eine Lösung“.

Vielleicht magst Du jetzt hier nicht mehr weiter lesen. Schließlich hast du alles versucht, nächtelang gegrübelt und in Gedanken immer wieder jedes erdenkliches Szenarium durchgespielt. Und da soll nicht irgendwer daherkommen und Dir solche blöden Allgemeinplätze vorschwafeln!

Von Deinem Standpunkt aus gesehen, hast Du natürlich Recht. Und genau das ist der Haken an der ganzen Sache. Also nicht das Du Recht hast, sondern das Du die Sache von Deinem Standpunkt aus siehst.

Das Wort Standpunkt wurde aus zwei Begriffen gebildet. Stehen und Punkt. Beide assoziieren etwas Statisches. Das ist etwas was sich nicht bewegt, also keinerlei Veränderung zum Ergebnis hat. Falls Du dich jetzt fragst, wieso diese Wortspielereien bei der Lösung Deines Problems helfen sollen, da muss ich sogar noch etwas nachlegen.

Das Wort Lösung, kommt von Loslassen. Wenn Du es also schaffst Deinen bisherigen Standpunkt zu verändern, dann wirst Du auch die Lösung für Dein Problem finden.

So einfach ist das? Ist es natürlich nicht, denn das Verändern des eigenen Standpunktes ist nicht einfach.

Schon der Volksmund sagt „Jedes Ding hat zwei Seiten“. In Deinem Fall sind die zwei Pole, um die Deine Gedanken kreisen, das PROBLEM und die LÖSUNG. Gäbe es kein Problem, dann brauchtest Du keine Lösung. Das ist doch einigermaßen logisch, oder?

Daraus kann man nun aber schlussfolgern, dass es eine Lösung geben muss, denn sonst gäbe es ja kein Problem. Das bedeutet: Wenn Du das Problem richtig erkennst, dann müsste sich die Lösung schon darin offenbaren. Auch hier weiß der Volksmund Rat. „Problem erkannt, Gefahr gebannt.“

So ähnlich drückt es auch Walter Rathenau (Schriftsteller und Politiker aus dem vorigen Jahrhundert) aus. „Die Erfindung des Problems ist wichtiger als die Erfindung der Lösung; in der Frage liegt mehr als in der Antwort.“

Mit dem Lösen von Problemen haben sich seit ewigen Zeiten viele kluge Leute beschäftigt. Daher gibt es auch eine ganze Menge Zitate zu diesem Thema. Ein weiteres ist von John Dewey (Amerikanischer Philosoph und Pädagoge, ebenfalls aus dem vorigen Jahrhundert)und lautet „Ein Problem ist halb gelöst, wenn es klar formuliert ist.“

Da liegt der entscheidende Knackpunkt. Du musst dem Problem eine exakte und (das ist schwer) wertungsfreie Beschreibung geben. Nur so kannst Du erkennen worum es wirklich geht.

Als nächstes musst Du aufhören dich dagegen zu stemmen. Dann lass los. (Erinnere Dich: Lösung ist verwandt mit loslassen) Nun wechselst Du den Standpunkt und schaust Dir die ganze Geschichte aus der Sicht des Problems an.

Natürlich habe ich dafür auch wieder einen guten Spruch gefunden.

„Drei Möglichkeiten für den Umgang mit Problemen: 1. Lösen Sie es! – 2. Leben Sie damit! – 3. Gehen Sie ihm aus dem Weg!“ meinte Ullrich A. Ehrhardt. Wahrscheinlich bezog er sich auf Anthony Robbins: “Love it – Change it – Leave it”.

Damit ist eigentlich alles gesagt. Ich fasse es noch einmal zusammen.

  • Problem und Lösung bedingen einander – das Eine kann nicht ohne das Andere existieren.
  • Jedes Problem enthält im Kern schon seine Lösung, Man muss diese nur erkennen (wollen)
  • Auf dem eigenen Standpunkt zu beharren bedeutet immer Stagnation.
  • Wenn man an etwas festhält oder sich gegen etwas stemmt, dann erzeugt man eine gleich große Gegenkraft. Viele asiatische Kampfkünste basieren darauf, dass man die Kraft und den Schwung des Gegners nutzt um ihn zu seinem Vorteil zu nutzen. Nimm die Energie des Problems und verwandle sie zu Deinem Nutzen.
  • Lösen ist eng verwandt mit loslassen. Zuerst musst Du die Vorstellung loslassen, dass es keine Lösung gibt. Dann veränderst Du Deinen Standpunkt (lässt ihn los) und stellst Dich gedanklich an die Seite des Problems.
  • Wenn Du an der Seite des Problems stehst, dann blicke in die gleiche Richtung. Hast Du Dich von Deinen bisherigen Vorstellungen gelöst, dann wirst Du die Lösung erkennen.

Und zum Schluss noch ein Rat eines unbekannten Verfassers:

Denken Sie WIDEGG = Wofür ist das eine gute Gelegenheit?!

problem

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