junggenug

Das Leben ändern – auch wenn man keine 20 mehr ist

Die Sache mit dem Nicht, dem Nein und dem Kein

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Manchmal passiert so viel, dass man sich einfach nicht entscheiden kann, was das Wichtigste in der Woche war. Worüber sollte man sich Gedanken machen und was kann in den Papierkorb der Erinnerungen? Sicher macht es Sinn, sich nicht über alle Gegebenheiten den Kopf zu zerbrechen. Dann wäre man nur am Grübeln.

Sollte man nur das Schöne bewahren und das andere einfach vergessen? Wenn man darüber nachdenkt, dann stellt sich sofort die Frage, kann man denn etwas mit Absicht vergessen?

Ich ertappe mich ständig dabei, dass mir Dinge, Termine und andere Sachen aus dem Gedächtnis rutschen, die ich eigentlich nicht vergessen wollte. Wo ist die Brille? Der Schlüssel? Wo habe ich das Buch hingelegt, das ich genau jetzt in diesem Moment brauche, weil ich da etwas nachschlagen will. Aber wenn ich mir vornehme mich an etwas nicht zu erinnern, dann klappt das keineswegs. In dem Augenblick, wo ich daran denke, dass ich nicht daran denken will, dann denke ich ja daran.

Das ist dann genau das, was ich nicht will. Und ich tue es trotzdem, weil mein Unterbewusstsein das Wörtchen NICHT eben nicht kennt.

Im Allgemeinen ist diese Tatsache schon recht bekannt. Allerdings sollte man sich das immer mal wieder vor Augen halten. Es nützt also nicht, wenn wir denken „ich will nicht immer …“

Ich will nicht immer so spät ins Bett gehen, damit ich am nächsten Morgen nicht so müde bin.

Ich will nicht immer am Ende des Monats so knapp bei Kasse sein.

Ich will nicht immer so aufgeregt sein, wenn ich eine Rede halten soll.

Das könnte man jetzt hier noch bis zum nächsten Morgen fortführen. Und ich brauche auch garantiert nicht zu erklären, wie man seine Wünsche und Vorhaben stattdessen formulieren soll.

Oder vielleicht doch?

Ich will zeitig ins Bett gehen, damit ich am Morgen ausgeschlafen bin.

Ich habe am Ende des Monats noch genügend Geld übrig, um mir etwas Schönes leisten zu können.

Ich bin souverän, auch wenn ich vor vielen Leuten stehe, denn ich weiß wovon ich spreche.

Allerdings taucht dann die Frage auf: Wenn das mit den verneinten Sätzen nicht funktioniert, dann sind die Worte nein, nicht und kein doch eigentlich überflüssig. Sind sie das wirklich? Die beste Erklärung dafür findet man wohl im Buch „Jonas Vertrauen: Antworten zu Freiheit, Liebe, Glück und anderen VerRücktheiten“ von Werner Dück. Dort heißt es:

„(Genau) dafür brauchst du Nein und Nicht. Wenn man dich etwas fragt und du kannst nicht oder du willst nicht. Wenn du aber etwas willst, dann sind sie unnütz. Sage immer, was du willst, und nicht was du nicht willst. Das interessiert niemanden. Das schafft nur Verwirrung.“

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Quelle: http://blog.actrophp.de/

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