junggenug

Das Leben ändern – auch wenn man keine 20 mehr ist

Finde heraus, was dir gut tut

3 Kommentare

Yoga ist in. Alle Welt macht Yoga. Du auch?
Nee!
Mach dir nichts daraus, das ist auch nicht mein Ding.
Ich persönlich liebe Qigong. Hast du es schon einmal damit probiert? Falls du nicht weißt, was das ist, dann hilf dir vielleicht diese Erklärung:

„Qiqong ist ein moderner chinesischer Begriff für eine Vielfalt von Traditionen des kunstvollen Umgangs mit Qi. Qi könnte mit Lebensenergie, Vitalität, Lebendigkeit, Beseeltheit übersetzt werden. Gong bedeutet beharrliches Üben. Qigong ist integraler Bestandteil der jahrhundertealten Chinesischen Medizin, die auf Erfahrungswissen beruht und der Prävention von Krankheiten besondere Bedeutung beimisst und damit die Eigenverantwortung des Einzelnen für sein Wohlergehen betont.
Aus der Sicht der chinesischen Medizin  bedeutet das freie Fließen des Qi durch die Meridiane, die Energiebahnen im Körper, dass der Mensch gesund ist und seine Organe, die mit den Meridianen verbunden sind, harmonisch zusammenarbeiten. Wenn wir uns kraftlos und mutlos fühlen, dann fließt das Qi nicht ungehindert. Wenn wir Schmerzen haben, staut sich das Qi. Wenn wir strahlend, optimistisch und voller Tatendrang sind, dann fließt unser Qi ungehindert. Mit Qigong wird der Qi-Fluss angeregt und die Gesundheit gestärkt.
Wer Qigong übt, verfeinert seine Selbstwahrnehmung und das Gespür für die eigene körperliche und psychische Befindlichkeit.
Die Wirkung von Qigong erschließt sich beim Ausführen der Übungen, die Atem, Vorstellungskraft und einfache Bewegungen verknüpfen. Sie können im Stehen, Sitzen oder Liegen ausgeführt werden. Es gibt auch Übungen, die ohne äußerlich sichtbare Bewegung auskommen. Die Vielfalt der verschiedenen Qigong-Arten eint sich im Ziel der Gesunderhaltung, Persönlichkeitsentfaltung und Bewusstseinsschulung.
Wer spürt, wie wohl die Übungen tun, wie sie die Stimmung heben und Gelassenheit bewirken, für den wird das tägliche Üben zu einer Kraftquelle. (Text: Vera Kaltwasser)“ Quelle: http://www.qigong-gesellschaft.de

Es geht also um langsame Bewegungen, die Entspannung und Wohlbefinden schaffen.

Klingt das gut für dich?

Dann geh doch einfach mal zu einem der Schnupperkurse und probiere es aus. (Zu meinem letzten Schnupperangebot kamen zwei nicht mehr ganz junge Damen. Als ich sie begrüßte, erzählt die Eine, sie wäre 90 Jahre alt und hätte so etwas noch nie gemacht und wäre ganz neugierig. Toll, oder?)

Du hast es schon ausprobiert und du magst es nicht?

Dann probiere etwas anderes.
Die Welt ist voll, mit phantastischen Angeboten. Such dir das aus, was dir gefällt. Mach es mit Spaß und Freude und du wirst dich gut fühlen.

Keine deiner Freundinnen will da mitmachen?
Dann geh allein. Eine bessere Gelegenheit, um neue Leute kennenzulernen, gibt es nicht.

Du traust dich nicht allein?
Was soll denn schon passieren?
Das Schlimmste: dir gefällt es nicht – und du kannst die Sache ein für alle Mal abhaken. Dann gehst du einfach nicht mehr hin.
Das Beste: du findest es prima, du lernst tolle Menschen kennen und es macht dir richtig Spaß. Du hast etwas gefunden, was dein Leben bereichert.

Und wenn du es nicht ausprobierst?
Dann wirst du nie erfahren, ob es genau zu dir gepasst hätte.

Damit dir das Ausprobieren leichter fällt ,gibt es zur Ermunterung noch einen Spruch von Diane Arbus (eine amerikanische Fotografin und Fotojournalistin):
Meine Lieblingsbeschäftigung ist, dorthin zu gehen, wo ich noch nicht gewesen bin.

Und wenn dir das zu pathetisch klingt, dann hätte ich noch die Marquise du Deffand (eine Dame der französischen Aufklärung) für dich:
Nur der erste Schritt kostet Mühe.

“Diesen Beitrag schrieb ich anlässlich der Blogparade auf taschendamen.de.”
http://taschendamen.de/blogparade/

qigong

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3 Kommentare zu “Finde heraus, was dir gut tut

  1. Pingback: Blogparade: Eine Ermutigung an die Frauen

  2. Das Zitat von Diane Arbus ist klasse 🙂 Auch der Besuch der 90jährigen beim Qi-Gong. Danke für deinen Beitrag! Liebe Grüße Maike

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  3. Ich habe schon heraus gefunden, was mir gut tut. Tatsächlich ist es Yoga. Ich liebe die Vielfalt von Yoga: Von gaaanz ruhig bis so richtig auspowern mit und ohne Musik ist alles drin. Das Tolle für mich: Yoga kann ich überall machen. Hier bei mir zuhause, im Hotel, im Studio oder in der freien Natur.
    Der Satz: Nur der erste Schritt kostet Mühe gefällt mir. Denn der erste Schritt ist meistens die Entscheidung und die fällt wirklich oft schwer. Haben wir uns erstmal entschieden, zieht der erste Schritt die anderen Schritte nach sich!

    Danke für deine inspirierenden Gedanken!

    LG NIcole

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