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Das Leben ändern – auch wenn man keine 20 mehr ist

Geh allein ins Bett!

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Auch wenn es die Überschrift vermuten lässt, das ist jetzt kein Aufruf zum Single-Sein. Ich will damit etwas ganz anders ansprechen. (Ein Schelm, wer übel denkt!)
Zu Bett gehen, das kann schon mal eine stressige Sache werden. Nicht das Hineinsteigen (es sei denn du hast ein Hochbett), sondern das Einschlafen. Manchmal ist man hundemüde und wälzt sich trotzdem ewig hin und her. Ist man dann endlich zur Ruhe gekommen, dann wacht man mitten in der Nacht wieder auf und das Spiel beginnt von vorn.

Bei mir liegt das öfter am Vollmond (in solchen Phasen habe ich ganze Kapitel von meinen E-Books verfasst) oder daran, dass mich irgendwelche Sorgen und Probleme plagen. Der nächste Tag ist meist echt übel, schließlich fühle ich mich wie gerädert und total durch den Wind. (Da helfen dann auch die Gedanken an die 2500 Wörter nicht, die ich in der Nacht zuvor kreiert habe.) Weil es vielen Leuten so geht, ist das Internet voll von Ratschlägen zum Thema »besser Schlafen«. Ein englischer Blogger hat beispielsweise eine Liste mit fünf „produktiven und entspannenden Dingen“ aufgestellt, die man beachten sollte, bevor man sich zur Ruhe legt. Ich habe die ein bisschen „aufgepolstert“ und mit meinen Erfahrungen vermischt.

1. Das Gesicht reinigen
Bitte, das darfst du jetzt nicht falsch verstehen. Natürlich gehe ich erst einmal davon aus, dass wir uns nach unserem Tagwerk ordentlich waschen. Dazu gehört selbstverständlich auch das Gesicht. Dieser Punkt bezieht sich also eher auf das Pflegen als auf das einfache Reinigen. Wir haben es verdient, dass wir uns etwas verwöhnen. Eine Gesichtsmassage, vielleicht ein Peeling und gute Pflegeprodukte sollten schon drin sein. Das bedeutet einerseits, dass wir uns etwas Gutes tun und anderseits, dass wir etwas Zeit mit uns verbringen. Diese Minuten gehören uns. Uns ganz allein. Wenn wir uns diese kurze Zeitspanne gönnen, dann ist das eine besondere Art der Wertschätzung. Wir tun uns gut.

2. Etwas Positives Lesen
Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett. Das war mal ein alter Schlager, an den sich viele auch heut noch halten. Doch eigentlich sollte man so kurz vor dem Schlafengehen nichts lesen, was uns aufregen kann. Immerhin besteht die Möglichkeit, dass wir das Thema mit in den Schlaf nehmen und uns in den Träumen auf die Suche nach dem Täter machen. Viel besser ist es, etwas „Erbauliches“ als Nachtlektüre ans Bett zu legen. Kluge Sprüche, kleine fröhliche Kurzgeschichten oder chinesische Lebensweisheiten. Damit schläft es sich gleich viel besser.

3. Die To-Do-Liste für den nächsten Tag
Wenn man die am Abend vorher schreibt, dann kann man sich getrost aufs Ohr legen. Auf jeden Fall steht der Plan für den nächsten Tag schon. Das ist eine prima Vorbereitung und beruhigt ungemein. Man kann sich auch schon die Kleidung herauslegen und bei Bedarf die Tasche für die Arbeit packen. Ist alles für den Folgetag vorbereitet, kann man sich entspannt zurücklehnen.

4. Abschalten
Das gilt nicht nur für das Gedankenkarussell, sondern auch für die elektronischen Medien. Handy, Tablet und Fernseher haben im Schlafzimmer nichts zu suchen. Fragt doch mal euren Feng-Shui-Berater. Der wird schon über den Radiowecker entsetzt den Kopf schütteln.

5. Glückstagebuch schreiben
Auch wenn der Tag noch so schlecht gelaufen ist, irgendetwas Positives wird doch wohl gewesen sein. Vielleicht war es ein Sonnenstrahl, der durch die Wolken kam. Oder ein Geruch, den wir schon als Kinder liebten. Es kann auch ein lustiges Katzenvideo sein, ein gefundener Glücks-Cent oder etwas Leckeres zum Essen. Bevor man einschläft, schreibt man drei bis fünf Dinge in ein Glückstagebuch. Das heißt so, weil da nur Schönes hineinkommt. Und mit diesen glücklichen Gedanken legt man sich hin. Man hält sie fest, denkt noch ein bisschen daran, wie toll es war und … schläft einfach ein.

Natürlich gibt es keine Garantie, dass diese Methode auch funktioniert. Manchmal helfen zusätzlich heiße Milch mit Honig oder ein Glas Wein. Meditieren ist auch noch eine Möglichkeit. Oder mit etwas Schönem kuscheln. Hin und wieder nützt auch alles nichts.

Aber immerhin haben wir jetzt eine Aufgabe.  Um am Abend etwas in unser Glückstagebuch schreiben zu können, müssen wir aufmerksam nach schönen Dingen, Situationen und Empfindungen Ausschau halten. Das ist doch schon mal die halbe Miete für einen tollen Tag (und hoffentlich eine angenehme Nacht).

zweiherzenalle

Die süßen Kuschelherzen sind von Frau Roswitha Pagel.

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