junggenug

Das Leben ändern – auch wenn man keine 20 mehr ist

12 Wege zum Entspannen

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Im Moment geht es in meinem Leben recht hektisch zu. Ich habe eine ganze Menge privater Trubel, der zwar nicht negativ ist, aber gerade zum Dauerstress ausartet.

So ist es kein Wunder, dass ich am liebsten auf Norbert, meinen inneren Schweinehund, hören würde. Der möchte nämlich mit einem Glas Wein und einen Liebesroman ins Bett. Die anstehenden Arbeiten könne ich ja morgen noch erledigen. Und außerdem brauche ich mich doch nicht so stoisch an die Vorgabe zu halten, dass am Donnerstag auf junggenug ein neuer Artikel erscheinen muss. Schließlich habe ich mir dieses Ziel selber gesetzt. Und da könnte ich das auch aushebeln.

Irgendwie hat er ja auch Recht. Wenn ich ehrlich bin, dann bin ich fast geneigt, seinen Vorschlägen nachzugeben. Allerdings ist da noch der Gedanke, dass ich mich am Abend richtig mies fühlen werde, weil ich meine eigenen Regeln gebrochen habe.
Da gefällt mir die Idee, aus der Not eine Tugend zu machen, doch viel besser.

Ich sammle also kurzerhand mal 12 Methoden, um mich zu entspannen:

  • Da wäre als erstes einmal Qigong. Das praktiziere ich schon viele Jahre und es hilft mir immer wieder, mit mir ins Reine zu kommen. Die Übungen sind langsam, sanft und beruhigen ungemein.
  • Atemübungen sind auch eine tolle Sache. Tief einatmen, Halten und dann ausatmen. Ganz langsam ausatmen. Wenn möglich bis 10 zählen und allen Stress dabei herausblasen.
  • Selbstmassage im Nacken. Mit der rechten Hand am Hinterkopf vom Schädelrand (Übergang von Halswirbelsäule) den Hals sanft nach unten massieren, bis an den „Knubbel“ auf der Wirbelsäule. Das ist der siebente Halswirbel. Das mit der linken Hand wiederholen. Dann mit der rechten Hand den leicht hervorstehenden „drehen“. Man macht eine Bewegung, als würde man einen Deckel zuschrauben. Danach nimmt man die linke Hand und „schraubt“ entgegengesetzt.
  • Eine Runde mit dem Hund. Das entspannt immer. Zumal unsere Strecken stets durch den Wald führen.
  • Einen Baum umarmen. Die Stirn an seine Rinde legen. Mit den Fingern die rauen Unebenheiten ertasten. Es ist fast so, als würde man einen lieben Menschen treffen.
  • Kuscheln. Egal ob mit einem Mann, einer Katze, einem Hund oder womit auch immer. Hauptsache es lässt sich streicheln und macht ein gutes Gefühl.
  • Meditieren. Bequem hinsetzen, Augen zu und auf die Atmung konzentrieren. Nicht denken. Nur atmen. Ein und aus. Ein und aus. (Ist schwer aber mit etwas Übung, schafft man es).
  • Klopfen. Schultern, Brustbereich, Arme, Beine einfach alles, wo man rankommt, mit sanften Klopfbewegungen aktiveren.
  • Eine Tasse Tee trinken. (Und das von mir, die ich bekennende Kaffee-Liebhaberin bin.) Ein schöner, aromatisierter Tee hat aber das gewisse Etwas, das beruhigt und entspannt.
  • Etwas langsam und genüsslich essen. Nicht einfach so nebenher in sich hinein stopfen, weil man keine Zeit hat, sondern jeden Bissen 20 bis 30 Mal (Kein Schreibfehler) kauen. Dabei darauf achten, wie sich der Geschmack verändert, wie es immer süßer und leckerer wird.
  • Ein Gedicht lesen. Für ein ganzes Buch oder vielleicht auch nur ein Kapitel reicht die Zeit womöglich nicht. Gedichte sind jedoch meist kürzer als die kürzeste Kurzgeschichte. Sie sind ideal als Lesefutter zwischendurch. Und natürlich sollte man laut lesen.
  • Ein klitzekleines Nickerchen im Sessel. Sicherheitshalber nicht im Bett, weil ich da eventuell nicht mehr herauskomme und mühelos weiter schlafe. Aber sich mal mit geschlossenen Augen einfach zurücklehnen und pausieren, dass tut auch schon ziemlich gut.

feige

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