junggenug

Das Leben ändern – auch wenn man keine 20 mehr ist


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Fünf Gründe, warum uns das Streben nach Sicherheit nicht weiter bringt

Vielleicht ist es ein uraltes Bedürfnis, welches zu tiefst in uns verankert ist: Wir suchen (auch wenn wir es nicht unbedingt zugeben) nach Sicherheit. Wir wollen ein festes Einkommen, eine stabile Beziehung und ein Heim, in das wir jederzeit zurückkehren können. An sich ist das ja nichts Schlechtes. Zumindest wenn man mit seiner Situation zufrieden ist und nichts in seinem Leben ändern möchte.

Ist man mit dem derzeitigen Zustand nicht zufrieden, dann kann die Sache schon ganz anders aussehen. Nehmen wir nur einmal die Arbeit, den Job, die Maloche … oder wie du es jetzt gerade bezeichnen willst. Du fühlst dich nicht wohl, verbringst aber einen großen Teil deiner Lebenszeit damit, dir einzureden, dass du lieber eine ungeliebte, aber sichere Einnahmequelle hast.

Sind wir mal ehrlich – ist deine Position wirklich sicher?

Was ist wenn deine Firma pleite macht, du einen neuen und unsympathischen Chef bekommst oder eine Kollegin anfängt dich zu mobben? Ist dein Einkommen dann immer noch sicher?

Frag mal die Leute, die früher bei Quelle oder Schlecker angestellt waren. Das waren Unternehmen mit echt großen Namen. Da hätte man früher nie daran gedacht, dass es die mal einfach nicht mehr geben wird.

Versteh mich nicht falsch, das ist jetzt kein Aufruf, alles hinzuschmeißen und dich von heute auf morgen selbstständig zu machen. Das solltest du nur tun, wenn du das Gefühl der Sicherheit sofort mit der Achterbahn der Ungewissheit (in der ersten Zeit) mit Freuden vertauschen willst. Nach mehr als fünfzehn Jahren Erfahrung auf diesem Gebiet kann ich nur sagen, dass es hier so gut wie keine Garantie für Irgendetwas gibt. (Aber selbst da kann man sich gut dran gewöhnen.)

Was soll das dann mit dem Thema Sicherheit? Und wieso bringt sie uns nicht weiter?

Es gibt mindestens fünf Gründe, warum sie uns echt ausbremst.

Wenn du dich in Sicherheit wiegst, dann kann folgendes passieren:

  1. Du vertraust darauf, dass alles so bleibt wie bisher und wirst erschrecken, wenn sich die Situation einmal ändert.
  2. Du bestehst darauf, dass alles so bleibt wie es ist und siehst Veränderungen als Bedrohung (und nicht als Chance) an.
  3. Du willst, dass alles so bleibt, weil es bequem ist. (Niemand hat behauptet, dass es gleichzeitig auch schön ist.)
  4. Du unternimmst nichts, um den Stand der Dinge zu ändern, weil dir deine scheinbare Geborgenheit wichtig ist.
  5. Du verpasst Chancen, die sich dir bieten, weil du Angst hast unsicheres Neuland zu betreten.

Jetzt sag nicht, dass dich diese Umstände nicht ausbremsen.

Was kannst du aber dagegen tun?

Verlass dich einfach nicht darauf, dass alles so bleibt wie es ist. Schau dich um, suche nach alternativen Möglichkeiten und lerne andere Wege zu beschreiten. Fang nebenbei mit etwas Neuem an, vielleicht wird es irgendwann einmal dein Rettungsanker in der stürmischen See des Lebens. Mach etwas, woran dein Herz hängt, auch wenn es dich ein Stück deiner Sicherheit kostet. Vielleicht wird es später einmal ein ganz großes Ding für dich.

Bleib nicht starr stehen. Die Welt dreht sich und garantiert tut sie das auch für dich. Da ist es besser, du bereitest dich auf die eine oder andere Weise schon mal darauf vor.

gehtnicht

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Fünf erstaunliche Erkenntnisse darüber, was deine Haltung mit deinem Lebensgefühl zu tun hat

Vielleicht erwischt es auch die stärksten Menschen ab und zu mal – dieses Gefühl der Unzulänglichkeit. Du hältst dich für klein und ungeliebt. Denkst, dass dich andere Leute nur ausnutzen und dich niemand wirklich wertschätzt. Wenn du jetzt noch richtig mies drauf bist, dann fängst du an dir deine Fehler aufzuzählen, erinnerst dich an Sachen, die nicht geklappt haben und Projekte, die du nicht beendet hast. Na toll! Nun fühlst du dich erst recht wie ein Versager. Das Dumme daran ist, dass sich diese Stimmung über kurz oder lang auch in deiner Körperhaltung ausdrückt.

Schau dich doch jetzt mal im Spiegel an. Die Schultern hängen nach unten, der Blick ist gesenkt, du  bist ein Bild des Jammers. Du siehst schon aus, als ob du nichts auf die Reihe bekommst.

Hey, jetzt denke bitte nicht ich will dich beschimpfen. Aber sind wir mal ehrlich: Wir beurteilen andere Menschen zuerst einmal nach Äußerlichkeiten. Kommt da jemand mit gesenktem Kopf und herabgezogenen Mundwinkeln, dann trauen wir ihm einfach nicht zu, dass er etwas energisch und voller Elan anpackt.

Daher lautet die Erkenntnis Nr. 1.: So wie du dich nach außen gibst, so wirst du eingeschätzt.

Kaum jemand hat Lust, sich freiwillig mit deprimierten und betrübten Leuten zu umgeben. Es sein denn, er ist selber so drauf oder er fühlt sich dadurch, dass du dich schlecht fühlst, einfach selber besser. Ich glaub, solche Typen brauchst du auch nicht in deinem Leben.

Erkenntnis Nr. 2: Wenn du Kummer und Frust ausstrahlst, wirst du garantiert die falschen Leute anziehen.

Dazu kommt dann noch folgende dumme Kettenreaktion: Wenn du dich gehen lässt und dieser miesen Stimmung nachgibst, dann wird es immer schlimmer. Die trüben Gedanken werden nicht weichen und der Frust bleibt. Schließlich beweist du dir ja gerade selber, wie mies dein Dasein ist.

Erkenntnis Nr. 3: Wenn du ständig mit hängenden Ohren durchs Leben gehst, dann wird sich daran nichts ändern.

Dann kommst du also schon fast am Boden zerstört deines Weges – und die Welt tritt dich auch noch vor das Schienenbein. Mach mal die Probe aufs Exempel. Geh mal auf ein Amt oder eine Behörde und nimm die Haltung von Bittstellern und Angsthasen an. Was glaubst du wie „freundlich“ man dich da behandelt? Versuch das auch mal in einem Autohaus. Du wirst dich wundern was man dir da für ein Fahrzeug verkaufen will.

Erkenntnis Nr. 4: So wie man dich aufgrund deiner Haltung einschätzt, so wird man dich behandeln.

Jetzt reicht es aber! Stell dich gerade hin, nimm eine bequeme und doch aufrechte Haltung an. Zaubere ein Lächeln in dein Gesicht und erinnere dich an die Sachen, die du gut kannst und auf die du stolz bist. Bringe dir Wertschätzung entgegen und drücke dies durch dein Auftreten aus. Merkst du wie du dich veränderst? Nicht nur im Aussehen, sondern auch in deiner Stimmung. Mit der Zeit fühlst du dich nicht mehr so klein und mickrig. Geh mal mit dieser Stimmung aufs Amt und ins Autohaus. Nun wirst du da ganz anders behandelt.

Stell dir jetzt außerdem noch die Frage, warum die Leute, die stets so gut drauf sind, immer aufrecht durchs Leben gehen.

???

Genau, du hast es erfasst. Die Haltung und die Psyche bedingen einander. In beide Richtungen. Man kann nicht richtig fröhlich sein, wenn der ganze Körper etwas anderes ausdrückt. Und wenn man aufrecht und mit einer gewissen Portion Stolz durch den Tag geht, dann macht das etwas mit unserer Stimmung. Wir fühlen uns einfach besser.

Darum kommt jetzt, die sicher wichtigste

Erkenntnis Nr. 4: Wie AUSSEN so INNEN.

Probier es aus!

mano


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Sieben Sachen, die verhindern, dass du dich gut fühlst

Manchmal rutschen wir in eine Lebensstimmung, in der wir glauben, dass die Welt ziemlich ungerecht ist. Irgendein unheimliches Verhängnis hat es stets auf uns abgesehen und das Schicksal zeigt uns ständig den Mittelfinger. Dabei muss nicht mal irgendetwas Schlimmes passiert sein. Wir haben das Gefühl das Leben uns ausbremst, wir einfach nicht vorwärtskommen und immer auf der Stelle treten.

Immer passiert mir sowas! Nie kann einfach mal alles glatt gehen! Pausenlos diese Probleme – ich hab es so satt!

Solche und ähnliche Gedanken gehen da durch den Kopf. Ich gebe es zu – ich habe mich auch schon mehrmals in solchen Situationen befunden. Man fühlt sich einfach nicht gut und kommt nicht raus aus diesem miesen Stimmungsloch.

Du meinst, dass die Lage in diesem Fall total verfahren ist und keine Aussicht auf Besserung besteht? Mache dir doch mal ehrlich Gedanken über diese sieben Punkte. Kann es sein, dass sie es sind, die dich daran hindern, dich besser zu fühlen. Und die daran Schuld sind, dass du es nicht schaffst um die Initiative zu ergreifen, damit du dich besser fühlst?

  • Schuldzuweisungen

Immer sind die anderen schuld. Du kannst ja nichts dafür. Der Partner, die Nachbarn, das Amt, der Staat. Ist das nicht ein bisschen einfach? Wenn du wirklich etwas anders haben wolltest, dann könntest du ja die Beziehung auflösen, umziehen, das Land verlassen…

  • Pessimismus

Es hat ja sowieso keinen Zweck! Ich brauch gar nicht erst anzufangen, denn es klappt ja eh nicht. Hallo? Du wirst es nie herausfinden, wenn du es nicht versuchst!

  • Suche nach Bestätigung der fatalen Situation

Genauso ist es immer! Ich fange an und dann passiert das und das. Bei XYZ war es auch so. Ich bringe ja sowieso nichts zu Ende, ich war schon zu doof für dieses und jenes. Meine Lehrer haben auch schon gesagt, dass ich kein Talent habe. Damit bist du  nicht nur pessimistisch, sondern suchst auch gleich noch Beweise dafür, warum diese Einstellung die richtige ist. Nun mach dich aber mal auf und Suche Beispiel wann was wo geklappt hat.

  • Mangelndes Selbstwertgefühl

Ich bin nicht gut genug. Ich trau mich nicht. Ich trau mir das nicht zu? Und überhaupt, was sollen die anderen denn dazu sagen? Schau dich mal um wie viele Leute Sachen machen, die sie nicht gelernt oder studiert haben. Wenn du das, was du machst gut findest, dann hast du deinen ersten Fan. Mach weiter, und andere werden folgen. Und hab ein bisschen Geduld!

  • Selbstmitleid

Ach ich bin so arm dran! Alles geht mir schief! Immer ich! Du jammerst ständig herum. Zuerst hört man die vielleicht noch zu. Aber mit der Zeit gehst du den Leuten gewaltig auf den Wecker. Und indem du deine Situation immer wieder wie ein Mantra herunterleierst, verfestigst du sie nur noch. Wem soll dein Unterbewusstsein glauben, wenn nicht dir? Also mach etwas. Am besten etwas, was du dir noch nie getraut hast. Du wirst erstaunt sein, wie gut du dich hinterher fühlst.

  • Nicht NEIN sagen können

Zu diesem Thema gibt es ganz Bücher. Darum nur ganz kurz: Sag nicht Ja wenn du es nicht möchtest. Das gilt fürs heiraten, für das Füttern der Nachbarskatze genauso wie für irgendwelche anderen Bitten, die an dich herangetragen werden. Du kannst nicht allen Menschen einen Gefallen tun, denn dann bleibst du am Ende auf der Strecke. Denke daran: Everybody’s Darling is everybody’s Depp!

  • Die Vergangenheit verklären

Früher war alles besser! Ich antworte darauf dann immer: Früher hatten wir auch noch einen Kaiser! Was soll das Vergangene? Wir leben jetzt und müssen mit der Gegenwart zurechtkommen. Was vorbei ist, ist vorbei. Leider neigt unser Gehirn dazu (wenn wir es lassen) sich an die Dinge recht einseitig zu erinnern. Da kann das Leben in der Rückschau schon mal einen rosaroten Filter bekommen. Aber sei mal ehrlich – es war nicht alles nur super, spitze oder perfekt

Hast du einen oder mehrere dieser Punkte bei dir entdeckt? Dann solltest du deine innere Einstellung auf dem Gebiet unbedingt ändern. Du wirst erstaunt sein, um wieviel du dich besser fühlen wirst.

Aus einer anderen Perspektive sieht alles ganz anders aus! Denk an Pico Yver: “Es sind nicht die Erlebnisse die uns formen, sondern wie wir sie interpretieren.

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