junggenug

Das Leben ändern – auch wenn man keine 20 mehr ist

Sieben Sachen, die verhindern, dass du dich gut fühlst

Hinterlasse einen Kommentar

Manchmal rutschen wir in eine Lebensstimmung, in der wir glauben, dass die Welt ziemlich ungerecht ist. Irgendein unheimliches Verhängnis hat es stets auf uns abgesehen und das Schicksal zeigt uns ständig den Mittelfinger. Dabei muss nicht mal irgendetwas Schlimmes passiert sein. Wir haben das Gefühl das Leben uns ausbremst, wir einfach nicht vorwärtskommen und immer auf der Stelle treten.

Immer passiert mir sowas! Nie kann einfach mal alles glatt gehen! Pausenlos diese Probleme – ich hab es so satt!

Solche und ähnliche Gedanken gehen da durch den Kopf. Ich gebe es zu – ich habe mich auch schon mehrmals in solchen Situationen befunden. Man fühlt sich einfach nicht gut und kommt nicht raus aus diesem miesen Stimmungsloch.

Du meinst, dass die Lage in diesem Fall total verfahren ist und keine Aussicht auf Besserung besteht? Mache dir doch mal ehrlich Gedanken über diese sieben Punkte. Kann es sein, dass sie es sind, die dich daran hindern, dich besser zu fühlen. Und die daran Schuld sind, dass du es nicht schaffst um die Initiative zu ergreifen, damit du dich besser fühlst?

  • Schuldzuweisungen

Immer sind die anderen schuld. Du kannst ja nichts dafür. Der Partner, die Nachbarn, das Amt, der Staat. Ist das nicht ein bisschen einfach? Wenn du wirklich etwas anders haben wolltest, dann könntest du ja die Beziehung auflösen, umziehen, das Land verlassen…

  • Pessimismus

Es hat ja sowieso keinen Zweck! Ich brauch gar nicht erst anzufangen, denn es klappt ja eh nicht. Hallo? Du wirst es nie herausfinden, wenn du es nicht versuchst!

  • Suche nach Bestätigung der fatalen Situation

Genauso ist es immer! Ich fange an und dann passiert das und das. Bei XYZ war es auch so. Ich bringe ja sowieso nichts zu Ende, ich war schon zu doof für dieses und jenes. Meine Lehrer haben auch schon gesagt, dass ich kein Talent habe. Damit bist du  nicht nur pessimistisch, sondern suchst auch gleich noch Beweise dafür, warum diese Einstellung die richtige ist. Nun mach dich aber mal auf und Suche Beispiel wann was wo geklappt hat.

  • Mangelndes Selbstwertgefühl

Ich bin nicht gut genug. Ich trau mich nicht. Ich trau mir das nicht zu? Und überhaupt, was sollen die anderen denn dazu sagen? Schau dich mal um wie viele Leute Sachen machen, die sie nicht gelernt oder studiert haben. Wenn du das, was du machst gut findest, dann hast du deinen ersten Fan. Mach weiter, und andere werden folgen. Und hab ein bisschen Geduld!

  • Selbstmitleid

Ach ich bin so arm dran! Alles geht mir schief! Immer ich! Du jammerst ständig herum. Zuerst hört man die vielleicht noch zu. Aber mit der Zeit gehst du den Leuten gewaltig auf den Wecker. Und indem du deine Situation immer wieder wie ein Mantra herunterleierst, verfestigst du sie nur noch. Wem soll dein Unterbewusstsein glauben, wenn nicht dir? Also mach etwas. Am besten etwas, was du dir noch nie getraut hast. Du wirst erstaunt sein, wie gut du dich hinterher fühlst.

  • Nicht NEIN sagen können

Zu diesem Thema gibt es ganz Bücher. Darum nur ganz kurz: Sag nicht Ja wenn du es nicht möchtest. Das gilt fürs heiraten, für das Füttern der Nachbarskatze genauso wie für irgendwelche anderen Bitten, die an dich herangetragen werden. Du kannst nicht allen Menschen einen Gefallen tun, denn dann bleibst du am Ende auf der Strecke. Denke daran: Everybody’s Darling is everybody’s Depp!

  • Die Vergangenheit verklären

Früher war alles besser! Ich antworte darauf dann immer: Früher hatten wir auch noch einen Kaiser! Was soll das Vergangene? Wir leben jetzt und müssen mit der Gegenwart zurechtkommen. Was vorbei ist, ist vorbei. Leider neigt unser Gehirn dazu (wenn wir es lassen) sich an die Dinge recht einseitig zu erinnern. Da kann das Leben in der Rückschau schon mal einen rosaroten Filter bekommen. Aber sei mal ehrlich – es war nicht alles nur super, spitze oder perfekt

Hast du einen oder mehrere dieser Punkte bei dir entdeckt? Dann solltest du deine innere Einstellung auf dem Gebiet unbedingt ändern. Du wirst erstaunt sein, um wieviel du dich besser fühlen wirst.

Aus einer anderen Perspektive sieht alles ganz anders aus! Denk an Pico Yver: “Es sind nicht die Erlebnisse die uns formen, sondern wie wir sie interpretieren.

polaritaet

Merken

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s