junggenug

Das Leben ändern – auch wenn man keine 20 mehr ist


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Ist es dir auch schon passiert, dass du irgendetwas nicht gemacht hast, weil dich deine (scheinbar) schlechten Erfahrungen davon abgehalten haben?
Vom Prinzip her wollen uns ja unsere bereits gewonnenen Einsichten davon abhalten, die gleichen Fehler zweimal zu machen. Das ist einerseits ein Schutzmechanismus, der ganz praktisch sein kann. Anderseits besteht hier auch die Gefahr, dass man viele Sachen von vornherein schon mal ablehnt.

Vor Jahren haben mich Freude einmal mit zu einem Jazz-Konzert geschleppt. Ich fand das total uninteressant und es hat mir auch nicht wirklich Spaß gemacht, weil ich keinen Zugang zu dieser Musik hatte. Damit war der Jazz für mich eigentlich ad acta gelegt. Vor kurzem gab der Sohn meiner Nachbarin ein Hauskonzert und wir wurden dazu eingeladen. Ich habe erst zugesagt und dann gefragt, welche Musik ungefähr gespielt wird. Na toll, es war Jazz! Ich bin hingegangen, weil ich es versprochen hatte. (Schließlich wollte ich ja den Nachbarsjungen emotional unterstützen.) Und schau an, es wurde ein richtig klasse Abend. Da wäre mir echt was entgangen, wenn ich abgesagt hätte.

Es gibt so viele Sachen in unserem Leben, die wir mit uns herum schleppen. Da hat uns mal jemand gekränkt. Und das beschäftigt uns immer noch. Und dieser Mensch hat diesen Vorfall schon total vergessen. Aber wir tragen das ständig mit uns herum.

Wir waren an einem Ort, wo man uns nicht so behandelt hat, wie wir uns das vorstellen. Da gehen wir nicht wieder hin! Obwohl die Leute, die uns so unfreundlich abfertigt haben, schon längst nicht mehr dort sind.

Wir haben etwas nicht geschafft und glauben, dass wir jetzt immer versagen werden.

Und jetzt überleg mal, wie wir laufen gelernt haben.
Wie oft sind wir hingefallen? (Haben es also nicht auf Anhieb geschafft)
Wie oft sind wir gestolpert, eine Stufe heruntergefallen oder ausgerutscht? (Sind wir deswegen allen Steinen, Treppen und glatten Fußböden für den Rest unseres Lebens ausgewichen?)

Wenn wir uns als Kind mit unserer Freundin gestritten haben, dann hat sie uns schon mal »du bist ja so doof« an den Kopf geworfen. Wenn wir ihr das nicht verziehen hätten, dann hätten wir jetzt keine Freundin mehr.

Also lass los, was dich hindert, dich besser zu fühlen und deine Ziele zu verwirklichen. Dafür sprechen mindestens sieben Gründe.

Schlechte Erinnerungen, die dich bis heute beeinflussen, haben folgende Macht über dich:
– sie verhindern, dass du neue Erfahrungen machst
– sie machen, dass du dich klein fühlst
– sie schaffen, dass du nicht nach vorn siehst
– sie erlauben es, dass andere Menschen über Jahre Einfluss auf dich haben
– sie können es bewerkstelligen, dass dir der Mut für Veränderungen fehlt
– sie bringen dich dazu, an deinem Wissen und deinen Fähigkeiten zu zweifeln
– sie verderben dir die Freude am hier und jetzt und an der Zukunft

Es ist wie es ist. Denk an Pico Yver: “Es sind nicht die Erlebnisse die uns formen, sondern wie wir sie interpretieren.«
Übrigens: Die passende Motivationsgeschichte zum Thema findest du auf: https://lifeschreiben.wordpress.com/

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Warum die magische Zahl Fünf dein Leben verändern kann

Du glaubst nicht an Magie und Zahlen sind dir egal, es sei denn, sie stehen auf Rechnungen oder Banknoten? Lass dich überraschen.

Stell dir vor du hast einen Traum. Irgendwas Großes, Wildes und Fast-Nicht-Zu-Schaffendes. Der Berg Arbeit der vor dir liegt macht dir eigentlich Angst. Aber wenn du deinen Traum verwirklichen willst, dann musst du ihn überwinden.

Jetzt könntest du wild darauf loswerkeln und so viel wie möglich hintereinander erledigen. Dabei kann es jedoch leicht passieren, dass du ganz schnell an deine Grenzen kommst und erschöpft denkst, dass du das nie schaffen wirst. Wenn du das denkst, dann bist du kurz vor dem Aufgeben. Und dein schöner Traum wird wie eine Seifenblase davonschweben. Das wäre doch echt schade!

Versuche es doch einmal mit einer anderen Methode.

Natürlich ändert sich prinzipiell nichts an der Tatsache, dass du einen gewaltigen Haufen Arbeit vor dir hast. Es wird auch nicht schneller gehen. Denn zuerst einmal muss du dir sagen: „Gut Ding will Weile haben.“ Ja, ich weiß, das ist genau so ein Spruch wie: „Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.“ Klingt erst einmal wie eine Ausrede für Faule.

Aber lass uns die Sache langsam angehen. Mach zuerst einen Plan, welche Schritte du unternehmen musst um zu starten. Was kommt als nächstes? Und danach? Schreib alles auf.

Dann fängst du an: Mit genau fünf Schritten. Und das machst du jeden Tag. Du erledigst fünf Punkte von deiner Liste. Nicht mehr (weil du ja vielleicht noch etwas anderes zu tun hast) und auch nicht weniger. Ab und zu – so einmal in der Woche – nimmst du deine Aufzeichnung und kontrollierst, ob du noch etwas ändern musst. Meist ist das Leben so, dass es sich nicht an unsere To-Do-Listen hält. Daher müssen wir sie bei langfristigen Vorhaben immer wieder korrigieren.

Warum aber nun fünf Schritte? Du kennst doch das Sprichwort „steter Tropfen höhlt den Stein“. Das ist genau die Anzahl an Aktivitäten, die wir auch noch irgendwie in unseren Alltag einbauen können ohne, dass es zu sehr in Stress ausartet. Drei wäre auch nicht schlecht, sind aber ein bisschen wenig. Du willst ja auch Ergebnisse sehen und nicht das Gefühl haben, dass es überhaupt nicht vorwärts geht. Mehr als Fünf ist gut, wenn du dich voll auf diese eine Sache konzentrieren kannst. Aber wer kann sich diesen Luxus schon leisten. Meist haben wir noch eine Job, eine Familie, einen Haushalt, Kinder oder Eltern um die man sich kümmern muss…

Also, die Fünf ist schon eine gute Wahl. Und warum nenne ich diese Zahl magisch?

Dafür gibt es viele Erklärungen. Such dir doch eine aus diesen hier heraus: http://www.obib.de/Schriften/5und8/5und8.html

Mir gefällt am besten das Beispiel mit den Fingern. Da kann ich mir am Morgen einen (verstellbaren) Ring an den kleinen Finger stecken. Bei jeder erledigten Aufgabe rutscht er eine Stelle weiter. Wenn ich ihn am Abend vom Daume nehme, dann hab ich mein Tagwerk vollbracht.

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Bildquellenangabe:        LD  / pixelio.de


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Warum du dich nicht von miesen Stimmungen vom Kurs abbringen lassen solltest

Alex hat einen Traum. Er will eine eigene Zeitung herausgeben. Vor mehr als einem Jahr hat er damit begonnen. Sein Blatt befasst sich mit regionalen Themen und soll aller zwei Monate erscheinen. Die Resonanz auf die ersten Exemplare war überwiegend positiv. Er hat sogar schon einige Anzeigenkunden gewonnen, sodass er bereits eine »schwarze Null« schreiben kann. Jetzt wäre es an der Zeit, so richtig loszulegen (denke ich). Dummerweise hat Alex einen sehr großen Freundeskreis. Das ist ja an sich eher positiv zu sehen. Leider ist er auch so ein Sensibelchen und nimmt sich alles ziemlich zu Herzen. Vor einigen Monaten hatte sein Freund Olaf Beziehungsprobleme. Da hat er sich richtig um ihn gekümmert und ihn unter seine Fittiche genommen. Die ganze Sache hat den Alex aber so mitgenommen, dass er über die Maßen traurig geworden ist. Seine Stimmung war auf dem Tiefpunkt. Wenn eine Beziehung, die er als perfekt eingestuft hätte, so einfach den Bach herunter geht, dann war das echt deprimierend.

Weil er so viel zu grübeln hatte, vernachlässigte er seine Arbeit an der Zeitung. Die kam dann einen ganzen Monat zu spät auf den Markt. Das hat die Anzeigenkunden verärgert. Er hatte echt Mühe, den Schaden zu begrenzen. Zum Glück kannten sich alle recht gut und Alex wurde verziehen.

Die nächsten Ausgaben kamen wieder pünktlich und die Wogen hatten sich geglättet. Neulich traf ich Alex und fragte, ob er mir diesmal kein Exemplar seiner Zeitung zugeschickt hätte. Hatte er mich vergessen oder was war los? Als Antwort bekam ich ein trauriges Kopfschütteln und folgende Rechtfertigung: Alex hat sich Sorgen um seine Freundin Petra gemacht, denn die lag im Krankenhaus. Und so hat er oft mit den anderen Leuten aus seiner Klicke zusammengesessen und darüber geredet wie, schnell es doch gehen könnte, das einen das Leben aus der Bahn wirft. Da hätte er gar keine Zeit für die neueste Auflage gehabt.

Ich habe mich zurückgehalten und nur vorsichtig gefragt, ob das Ganze denn der Petra geholfen hätte. Oder wozu es gut gewesen sie. Sein erstaunter Blick sprach Bände.

Fazit (für mich): Alex hat seine Arbeit (seinen Traum) vernachlässigt, weil er sich von seiner miesen Stimmung hat beeinflussen lassen. Er hat »klein bei« gegeben, ohne wirklich jemanden zu helfen.

Das bremst und hindert. Nicht nur Alex, sondern uns alle.

Warum das so ist?

Hast du schon mal Elan gehabt, wenn du so richtig traurig oder deprimiert warst?

Das kannst du mir nicht erzählen.

Man kann richtig gut loslegen, wenn man voller Freude ist. Mit einer ganzen Menge Wut im Bauch geht das auch. Aber nicht mit »dunklen Wolken« im Kopf.

Wenn du mal wieder in so einer Konstellation steckst und du dich nicht aufraffen kannst, das zu tun, was du dir vorgenommen hast, dann frage dich:

  • Was ist es genau an der Situation, was mich traurig macht?
  • Wovor habe ich Angst? (Betrifft es dich wirklich ganz persönlich und beeinflusst dein Leben nachhaltig?)
  • Kann ich den Stand der Dinge ändern? (Wenn ja dann tu es!)
  • Was passiert, wenn ich in dieser Stimmung bleibe?
  • Wie wird es mir gehen, wenn ich diesen Zustand überwinde?

Alles klar?

Nicht vergessen: “Es sind nicht die Erlebnisse die uns formen, sondern wie wir sie interpretieren. (Pico Yver)

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Warum du denken solltes, was gut tut

Ich kenne niemanden, dessen Tage im stetigen Glück verlaufen. Wenn ich mich so umsehe, dann kann ich bei fast allen Menschen ein Auf und Ab entdecken. Mal geht es besser, mal schlechter. Das scheint eine ungeschriebene Gesetzmäßigkeit zu sein.

Irgendwie ist es ja auch tröstlich, dass man nicht allein so auf der Achterbahn des Lebens herumschlittern. Gut, die Probleme sind recht unterschiedlich. Während manche Leute Mühe haben, ihre Rechnungen zu begleichen, sorgen sich die Nachbarn vielleicht darum, dass sie zu viel Steuern bezahlen müssen. Egal was es aber ist, wenn es sich als Problem herausstellt, dann schmälert es unser Wohlbefinden.

Allerdings gestaltet sich der Umgang mit diesen Sachverhalten doch recht verschieden. Man kann sich stets und ständig damit befassen und sich grämen, dass es nicht so ist, wie es sein sollte. Das ist eine recht fatale Lebenseinstellung, denn damit wird es nicht besser.
Überleg mal, ob du dich schon bei solchen Gedanken ertappt hast:

  • Immer passiert mir sowas!
  • Das wird doch sowieso nichts!
  • Das brauche ich gar nicht erst anzufangen!
  • Ich habe eh kein Glück!
  • Ich schaffe das nicht!
  • Das reicht nicht für alle!
  • ……

Vor einigen Jahren fiel mit Kurt Tepperweins Buch »Krise als Chance« in die Hände. Der Titel hat mich neugierig gemacht, die Umsetzung des Inhaltes fand ich dagegen fragwürdig. Ich habe mich ständig gefragt, wie er dazu kommt, dass man sich alles schönreden soll. Irgendwie war ich ziemlich wütend.

Wahrscheinlich habe ich damals etwas Wesentliches übersehen.
Mir ist nicht klar gewesen, welche Macht die Gedanken haben.
Immer wenn wir etwas denken, uns etwas vorstellen oder uns vor etwas fürchten, dann nimmt das unser Unterbewusstsein für bare Münze. Wir schaffen uns unsere Zukunft durch unseren Kopf.

Das glaubst du nicht?

Denn lies dir doch noch mal die obrige Aufzählung durch. Meinst du, dass du mit solchen Gedanken irgendetwas erreichen kannst? Du gibst ja schon vorher auf, indem du dir sagst, dass es nichts werden kann. Warum soll es denn dann klappen? Schließlich bist du ja die Hauptperson in deinem Leben, und wenn du sagst, es geht nicht, dann geht es nicht.
Jetzt soll ich dir bloß nicht mit solchen Sprüchen wie: »Ich bin schön, Ich bin stark, Ich bin klug« kommen. Das kannst du an jedem Morgen zu deinem Spiegelbild sagen, aber es klappt nicht.

Warum nicht?

Weil du nicht davon überzeugt bist. Du erzählst es dir, aber glaubst nicht daran. Kann ja nicht klappen, ist ja Humbug – sagt die Stimme ganz hinten in deinem Kopf.

Wo kommt die eigentlich her?

Das bist du – die dir sowas erzählt.

Warum machst du das? Du kannst doch wählen, was du denkst.

Bei allem, was dir durch den Kopf geht, solltest du dich fragen, ob es dich weiter bringt oder dich runter zieht. Ist es positiv oder negativ? Macht es dir Mut oder macht es dich traurig.

Wenn du an einem kalten Buffet stehst und dir deine Speisen aussuchst, dann nimmst du doch nur das, was dir schmeckt. Versuche ab jetzt mal Ähnliches mit deinen Gedanken.

Denke nur das, was dir guttut.

Das ist nicht ganz einfach. Da muss man schon eine ganze Weile üben. Am besten du fängst gleich damit an.

Denke, dass es klappt.
Denke, dass du es schaffst.

(Denke, dass es halten wird. Siehe Bild)

Es ist keine Garantie. Aber die beste Vorausstzung, für eine glückliche Zukunft.

parkplatz

P.S. Demnächst: Was, wenn denken allein nicht hilft?