junggenug

Das Leben ändern – auch wenn man keine 20 mehr ist

Warum du denken solltes, was gut tut

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Ich kenne niemanden, dessen Tage im stetigen Glück verlaufen. Wenn ich mich so umsehe, dann kann ich bei fast allen Menschen ein Auf und Ab entdecken. Mal geht es besser, mal schlechter. Das scheint eine ungeschriebene Gesetzmäßigkeit zu sein.

Irgendwie ist es ja auch tröstlich, dass man nicht allein so auf der Achterbahn des Lebens herumschlittern. Gut, die Probleme sind recht unterschiedlich. Während manche Leute Mühe haben, ihre Rechnungen zu begleichen, sorgen sich die Nachbarn vielleicht darum, dass sie zu viel Steuern bezahlen müssen. Egal was es aber ist, wenn es sich als Problem herausstellt, dann schmälert es unser Wohlbefinden.

Allerdings gestaltet sich der Umgang mit diesen Sachverhalten doch recht verschieden. Man kann sich stets und ständig damit befassen und sich grämen, dass es nicht so ist, wie es sein sollte. Das ist eine recht fatale Lebenseinstellung, denn damit wird es nicht besser.
Überleg mal, ob du dich schon bei solchen Gedanken ertappt hast:

  • Immer passiert mir sowas!
  • Das wird doch sowieso nichts!
  • Das brauche ich gar nicht erst anzufangen!
  • Ich habe eh kein Glück!
  • Ich schaffe das nicht!
  • Das reicht nicht für alle!
  • ……

Vor einigen Jahren fiel mit Kurt Tepperweins Buch »Krise als Chance« in die Hände. Der Titel hat mich neugierig gemacht, die Umsetzung des Inhaltes fand ich dagegen fragwürdig. Ich habe mich ständig gefragt, wie er dazu kommt, dass man sich alles schönreden soll. Irgendwie war ich ziemlich wütend.

Wahrscheinlich habe ich damals etwas Wesentliches übersehen.
Mir ist nicht klar gewesen, welche Macht die Gedanken haben.
Immer wenn wir etwas denken, uns etwas vorstellen oder uns vor etwas fürchten, dann nimmt das unser Unterbewusstsein für bare Münze. Wir schaffen uns unsere Zukunft durch unseren Kopf.

Das glaubst du nicht?

Denn lies dir doch noch mal die obrige Aufzählung durch. Meinst du, dass du mit solchen Gedanken irgendetwas erreichen kannst? Du gibst ja schon vorher auf, indem du dir sagst, dass es nichts werden kann. Warum soll es denn dann klappen? Schließlich bist du ja die Hauptperson in deinem Leben, und wenn du sagst, es geht nicht, dann geht es nicht.
Jetzt soll ich dir bloß nicht mit solchen Sprüchen wie: »Ich bin schön, Ich bin stark, Ich bin klug« kommen. Das kannst du an jedem Morgen zu deinem Spiegelbild sagen, aber es klappt nicht.

Warum nicht?

Weil du nicht davon überzeugt bist. Du erzählst es dir, aber glaubst nicht daran. Kann ja nicht klappen, ist ja Humbug – sagt die Stimme ganz hinten in deinem Kopf.

Wo kommt die eigentlich her?

Das bist du – die dir sowas erzählt.

Warum machst du das? Du kannst doch wählen, was du denkst.

Bei allem, was dir durch den Kopf geht, solltest du dich fragen, ob es dich weiter bringt oder dich runter zieht. Ist es positiv oder negativ? Macht es dir Mut oder macht es dich traurig.

Wenn du an einem kalten Buffet stehst und dir deine Speisen aussuchst, dann nimmst du doch nur das, was dir schmeckt. Versuche ab jetzt mal Ähnliches mit deinen Gedanken.

Denke nur das, was dir guttut.

Das ist nicht ganz einfach. Da muss man schon eine ganze Weile üben. Am besten du fängst gleich damit an.

Denke, dass es klappt.
Denke, dass du es schaffst.

(Denke, dass es halten wird. Siehe Bild)

Es ist keine Garantie. Aber die beste Vorausstzung, für eine glückliche Zukunft.

parkplatz

P.S. Demnächst: Was, wenn denken allein nicht hilft?

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