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Das Leben ändern – auch wenn man keine 20 mehr ist

Warum du nicht alles allein machen solltest

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Simone macht tollen Schmuck. Er ist wunderschön, filigran und nicht mal teuer. Schon seit langem überlegt sie, ob sie ihr Hobby nicht zum Beruf machen sollte. Daher hat sie im letzten Jahr angefangen ihre Sachen auf den regionalen Märkten zu verkaufen. Allerdings musste sie schnell einsehen, dass das persönliche Gespräch mit den Kunden zwar tolle Erfahrungen aber leider nicht genug Geld in die Kasse bringt. Egal wie sie es dreht und wendet: Wenn sie irgendwann vom Schmuckverkauf leben will, dann muss sie ihr Angebot über das Internet vertreiben. Nun hat sie mit dem Computer so gar nichts am Hut. Sie steht lieber in ihrer Werkstatt und erschafft schöne Dinge. Trotzdem beißt sie in den sauren Apfel und versucht sich in die ihr unbekannte Materie einzuarbeiten. Ehrlich gesagt macht es ihr keinen Spaß und sie ist ständig am Verzweifeln. Während sie halbherzig versucht, sich einen Internet-Shop aufzubauen, drängeln sich stets solche und ähnliche Gedanken in ihren Sinn.

  • Warum mache ich das, wenn es mir doch keine Freude bringt?
  • Ich brauche das zwar, aber es nervt mich.
  • Eigentlich ist das Ganze für mich eine Quälerei und ich habe überhaupt keine Ahnung was ich hier mache.
  • In der Zeit, in der ich hier sitze und mich abmühe, könnte ich etwas ganz anderes tun.

Bei einem solchen Kopfkino kann man sich gut vorstellen, wie das Ergebnis aussehen wird. Es kommt nichts Ganzes und nichts Halbes dabei heraus. Manchmal ist es wirklich besser, wenn man die Arbeit denen überlässt, die Ahnung davon haben und sie auch noch gern machen.

Mir ging es vor kurzem ähnlich. Ich brauchte ein Logo für eines meiner neuen Projekte. Natürlich wollte ich Geld sparen und habe mich selber daran gemacht. Anfänglich hatte ich nur so einige vage Vorstellungen was ich wollte. Da habe ich erst einmal recherchiert. Das hat schon seine Zeit gedauert. Dann  habe ich mich hingesetzt und versucht aus den Ideen, die ich gesammelt habe einen ersten Entwurf zu machen. Dazu brauchte ich schon mehrere Stunden. Und ehrlich gesagt, alles was ich so kreierte, das gefiel mir nicht. Ich änderte und verwarf ständig meine Ideen. Schlussendlich hatte ich mehr als einen halben Tag mit diesen Arbeiten verbracht. Und am Ende war ich immer noch nicht zufrieden. Ich war mächtig wütend auf mich, denn in der Zeit hätte ich etwas machen könne, was mir Spaß bereiten und womit ich auch noch Geld verdiene. (Das ist bei uns Selbstständigen ein nicht zu unterschätzender Faktor!)

Also habe ich mir jemanden gesucht, dem so eine Arbeit leicht von der Hand geht. Der bekam von mir einen kleinen Obolus und ich erhielt im Gegenzug dafür mein Logo. So waren wir schlussendlich beide zufrieden.

Hier kommen 2 x 3 Gründe, warum du nicht alles selber machen solltest.

Wenn du etwas tust, was du nicht kannst, dann könnte folgendes passieren:

  • Du brauchst unheimlich viel Zeit dafür (in der du etwas machen könntest, wovon du Ahnung hast)
  • Das Ergebnis wird nicht so werden, wie du es gern möchtest
  • Du wirst die Arbeit innerlich ablehnen und dich nicht gut fühlen

Wenn du etwas tust, was du nicht willst, dann ist die Sache noch viel schlimmer:

  • Du fühlst dich die ganze Zeit schlecht
  • Du fühlst dich die ganze Zeit schlecht
  • Du fühlst dich die ganze Zeit schlecht

Und wer will das schon?

Also mach nicht alles allein und suche dir Verbündete. Es muss dabei ja nicht einmal ums große Geld gehen. Du kannst etwas, was jemand anderes nicht kann oder nicht mag. Das ist doch die beste Voraussetzung für eine Partnerschaft? Du könntest im Internet nach einer Tauschbörse suchen oder im örtlichen Supermarkt einen Aushang machen. Trau dich einfach. Du wirst erstaunt sein, welche Möglichkeiten es gibt.

passt

Bildquellenangabe: S. Hofschlaeger/pixelio.de
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