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Das Leben ändern – auch wenn man keine 20 mehr ist

Zehn Gründe, warum du Tagebuch schreiben solltest

2 Kommentare

Ein Tagebuch ist doch etwas für Teenager!

Mit dieser Meinung liegst du aber ganz schön falsch. Alle großen Geister (oder solche die es werden wollten) habe Tagebuch geführt.

Du hast aber keine Ambitionen in diese Richtung zu gehen?
Hier kommen zehn gute Gründe, warum du doch ein Tagebuch führen solltest.

  1. Unser Gedächtnis lässt uns manchmal ganz schön im Stich oder beschönigt und verändert im Nachhinein. So kannst du immer nachlesen, wie es damals wirklich gewesen ist.
  2. Durch das Aufschreiben von Sachen oder Problemen, kann man sich diesen besser stellen. Du holst deine Befindlichkeiten aus der rein emotionalen Ecke heraus, wenn du sie aufschreibst.
  3. Es gibt keine bessere Möglichkeit um im Nachhinein klar und deutlich zu erkennen, dass es gut war, dass manche Sachen nicht geklappt haben.
  4. Wenn du dich beim Schreiben bemühst vorrangig das Gute Aufzuzählen, was dir am Tag passiert ist, dann könntest du vielleicht erkennen, dass du eigentlich in deinem Leben ganz gut wegkommst.
  5. Hier kannst du deine Pläne und Träume für die Zukunft sammeln. (Es sei denn du hast dafür noch zusätzlich ein Projektbuch wie ich.)
  6. Beim Durchlesen bemerkst du Muster, wenn du das Gefühl hast, dass irgendetwas in deinem Leben falsch läuft. Du stellst fest, dass du immer wieder auf dieselben Typen hereinfällst, dass du stets die gleichen Fehler bei Was-auch-immer machst. Und wenn du das erkennst, dann kannst du es auch ändern.
  7. Du kannst neue Gewohnheiten kreieren. Wenn du jeden Tag etwas Bestimmtes machen willst, dann schreibe darüber. Es ist toll wenn dort steht „Heute habe ich…“. Schon allein der Gedanke, dass du am Abend schreiben musst „Heute war keine Zeit für ..“ macht es möglich, dass du doch Zeit dafür findest.
  8. Du fixierst deine Wünsche und Träume schriftlich. Dadurch kommen sie der Realität einen Schritt näher.
  9. Du findest beim Schreiben Argumente und Formulierungen, die die beim Denken entweder nicht eingefallen oder später wieder entfallen wären.
  10. Du kannst einfach besser schlafen wenn du deine Befindlichkeiten in einem Buch ablegst. Stift weg, Deckel zu – und Ruhe ist. Das funktioniert in mindestens 90 % aller Fälle.

Falls du dich jetzt fragst ob ich Tagebuch schreibe, dann kann ich das mit einem klaren Ja beantworten. Es hilft mir den Tag abzuschließen, meine Gedanken zu sortieren und festzuhalten was als nächstes ansteht.

Wie du schreibst und was für ein Buch du dazu nimmst, dass ist dir überlassen. Ich benutze einen Kuli und habe ein dickes Ringbuch in der Größe von A5. Es hat nicht mal einen besonders schönen Einband.

Natürlich macht ein schickes Buch, in das man mit Füller schreibt, einen echt edlen Eindruck. Das ist beispielsweise etwas für Leute, die wollen, dass ihre Aufzeichnungen später einmal gelesen werden.

Im Nachhinein habe ich mich geärgert, dass ich für meine Kinder nicht ein Tagebuch über die Schwangerschaft und ihre ersten Jahre geführt habe. Das wäre sicher ein schönes Geschenk zum  18. Geburtstag gewesen.

Wenn du ein Projekt oder etwas Ähnliches betreust oder durchziehst, dann solltest du das vielleicht auch in Form eines Tagebuches dokumentieren. Im Nachhinein weiß man nicht immer mehr einhundertprozentig warum man welche Entscheidung getroffen hat. In einem Tagebuch kann man das immer nachlesen. Das Dumme ist nur – man kann es sich hinterher auch nicht mehr schönreden.

tagebuch

Bildquellenangabe:   Rainer Sturm  / pixelio.de
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2 Kommentare zu “Zehn Gründe, warum du Tagebuch schreiben solltest

  1. Hallo Conny,

    da muss ich Dir Recht geben. Ein Tagebuch zu schreiben, befreit. Ich führe zwar kein Tagebuch in dem eigentlichen Sinne, aber ich habe es mir angewöhnt, ein Morgen-Journal zu schreiben. Nur dass ich das gleich morgens (wie der Name das vermuten lässt) in einer Zeit von 6-8 Minuten schreibe. In dieser Zeit kommt alles rein was so durch meinen Kopf schiesst. Ob es irgendwelche Pläne, meine Gefühle oder Ängste sind. Oder auch einfach mal was ich die Nacht vorher geträumt habe 🙂

    PS. Das ist übrigens eine gute Idee mit dem Schwangerschaftstagebuch. Das werde ich mir für die Zukunft merken. Ist bestimmt auch interessant im Nachhinein die Schwangerschaften zu vergleichen. Denn Frau kann sich ja auch nicht alles merken.

    LG

    Kristina

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