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Das Leben ändern – auch wenn man keine 20 mehr ist


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Wir alle leben …

Wow….Was für eine kühne Idee!

Thomas Stiegler

IMG_20161223_084228_1.jpgWir alle leben unterhalb unserer Möglichkeiten. Wir alle leben nicht das Leben das uns zusteht. Und damit meine ich nicht ein schöneres Haus, Geld oder anderen Schnickschnack. Ich meine wer wir sind und was wir sein könnten.

Wieso ist das so? Und muß das so sein?

Ich glaube daß es sehr stark mit unserer persönlichen Geschichte zusammenhängt. Mit dem was wir als Kind erlebt haben, was uns unsere Eltern mitgegeben haben oder auch nicht. Schlechte Lehrer, dumme Freunde, seelisch tödliche Beziehungen.

Und daß wir alle kein Bild mehr vom Erwachsensein haben. Fast niemand mehr ist heutzutage erwachsen. Alle essen mehr als gesund für sie ist. Alle kaufen sich Spielzeug, egal ob Handys oder Autos, surfen stundenlang im Internet und verbringen ihr Leben mit irrealen Dingen.

Und es gibt kaum noch erwachsene Vorbilder.

Wo gibt es denn schon noch einen wirklich erwachsenen Mann der im Leben steht und für seine Werte…

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Fünf Gründe, warum du öfter auf deinen Bauch hören solltest

Unser Leben ist durchgeplant. Wir haben eine To-Do-Liste, die wir abarbeiten müssen. Tun wir das nicht fühlen wir uns schlecht und quälen uns mit Selbstvorwürfen. Mit solchen Disziplinlosigkeiten können wir es nie zu etwas bringen und werden stets dem Erfolg hinterher laufen. Kein Wunder, dass wir es zu nichts bringen, wenn wir immer so planlos durch den Tag schaukeln.

O.K. Pläne müssen sein, wenn man seine Ziele erreichen will. (Nicht ohne Grund habe ich sogar ein E-Book darüber geschrieben) Aber es ist auch wichtig, dass man mal nach links und rechts schaut. Wer sich nur stur an seine eigenen Vorgaben hält, der verpasst nicht nur eine Menge Spaß im Leben sondern auch so manche Gelegenheit.

Wenn ich in meinem Leben nicht den einen oder anderen Abstecher gemacht hätte, dann wäre ich jetzt nicht da, wo ich jetzt bin. Mein Bauchgefühl hat mir vor Jahren einmal gesagt, ich sollte mich doch mal zu diesem Kurs anmelden, obwohl ich bis dato noch nie etwas von Qigong gehört hatte. Eigentlich wollte ich an dem Wochenende etwas ganz anderes machen. Ich hatte mir so eine wichtige Sache, wie die Vorbereitung eines Vortrags über Bewerbungstraining, vorgenommen. Das brauchte ich für meine damalige Arbeit. Und dann kam mir der Zeitungsartikel mit dem Wochenend-Kursangebot in die Quere. Mein Verstand sagte mir, dass ich eigentlich keine Zeit dafür hätte. Aber mein Gefühl riet mir, mich anzumelden und da mal mitzumachen.

Wie Recht meine Intuition damals hatte, sieht man heute. Ich mache schon lange keine Bewerbungstrainings mehr, bin aber inzwischen Qigong-Trainerin und stehe kurz vor meinem Abschluss als Lehrerin. Das alles wäre sicher nicht passiert, (oder hätte sehr viel länger gedauert) wenn ich damals nicht auf meinen Bauch gehört hätte.

Wenn du genau überlegst und dein Leben mal so Revue passieren lässt, dann fallen dir bestimmt eigene Beispiele ein, wo deine Intuition schlauer als dein Verstand gewesen ist.

Und warum ist das so? Und was läuft da eigentlich ab?

  1. Wir sind nicht allein unser Verstand. Uns macht noch viel mehr aus. Das Unterbewusstsein spielt in unserem Leben eine nicht zu unterschätzende Rolle. Entscheidungen die nur verstandesmäßig gefällt werden, erweisen sich im Nachhinein nicht immer als gut für uns.
  2. Der Verstand will immer die Kontrolle behalten. Daher versucht er soweit wie möglich Situationen zu vermeiden, die er nicht kennt und als „vielleicht gefährlich“ oder unnütz einstuft. Schließlich will er uns vor „Schaden“ bewahren. Dadurch bremst er uns aber oft aus.
  3. Weil der Verstand der Intuition nicht traut, sucht er ständig nach Bestätigung. Wägen wir alle Vor- und Nachteile gewissenhaft ab, dann kommen wir uns besonders klug vor. Das unterstützt natürlich das Rationale in uns und macht uns stolz auf unsere Klugheit. Würden wir die Fälle, bei denen wir uns hinterher sagen „mein Bauchgefühl hatte recht“ sagen, dann sähe die Bilanz ganz anders aus.
  4. Der Verstand ist laut, die Intuition ist leise. Darum überhören wir sie oft. (Man kann aber daran arbeiten.)
  5. Das Bauchgefühl fügt zusammen, was zusammen gehört. Es gibt ja genaugenommen keine Zufälle, sondern in unserm Leben fügen sich Ereignisse zusammen, weil sie zusammen gehören. Das ist jetzt kein Schmarn um einen fünften Punkt zu schreiben, sondern eine echte These von C. G. Jung. Der sagt: Die Intuition ist verantwortlich für die sogenannten synchronistischen Fügungen. Und der Volksmund meint zu diesem Thema: „Am Ende kommt zusammen, was zusammen gehört.“

Allerdings ist es nicht immer leicht auf sein Bauchgefühl zu hören. Hier sagt mein Verstand schon ganz laut: Auweiha!

parkplatz

 


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Motivation wo bist du? – Wieso mich nur der drohende Abgabetermin in Schwung bringt

Oh ja .. das kenne ich nur zu gut. Und meistens passiert bei mir dann noch sowas: der Drucker streikt oder ähnliche Katastrophen drohen.

jetztmalehrlichblog

In letzter Zeit fällt es mir recht schwer, mich fokussiert an meine Aufgaben für das Studium zu setzen. Ich weiß leider nicht woran das liegt und wie ich es ablegen könnte doch lässt meine Motivation wirklich zu wünschen übrig. Ich nenne euch mal ein Beispiel: wir sollten in einem Seminar eine mindestens 5-Seitige Arbeit verfassen und hatten dafür rund einen Monat lang Zeit. Natürlich kam es wie es kommen musste und für mich hat sich aus Eigenverschulden dieser ausreichend lange Zeitraum auf ca. 7 Tage zusammengeschrumpft.

Jedes Mal wenn ich mir fest vorgenommen habe mit der Arbeit zu beginnen, war plötzlich alles andere spannender als der Text: Ist euch schon mal aufgefallen wie blau der Himmel heute ist? Eigentlich finde ich es ziemlich schwierig den Blauton zu beschreiben, in dem der Himmel eingefärbt ist. Wieso ist der Himmel eigentlich Blau und nicht Grün? Wäre das nicht witzig in einen neongrünen…

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Stelle die richtigen Fragen!

Wenn irgendetwas nicht so richtig klappt, dann sind die meisten Menschen schnell dabei nach einem Schuldigen zu suchen. Das bringt aber keine Lösung für das Problem an sich, sondern schafft eigentlich nur noch mehr Verdruss. Derjenige, dem die Schuld sozusagen in die Schuhe geschoben wird, der fühlt sich meist ungerecht behandelt und versucht sich zu verteidigen. Und das geschieht meist in der Art, dass er einen anderen Verursacher für die Misere nennt. Und so geht das hin und her. Und am Ende sind alle sauer und die Problematik besteht nach wie vor.

Aus so einer „Endlosspirale“ kommt man nur heraus, wenn man die richtigen Fragen stellt. Und bei den Antworten darauf auch genau hinhört. Denn die sind die Grundlage für eine weitergehende Fragestellung. Nur so hat man auch eine Chance die Ursachen für eine Situation herauszufinden und sie auch zu ändern.

Meist hilft schon die 5-mal-Warum-Methode um eine Lösung für ein anstehendes Problem zu finden.

Gehen wir einmal davon aus, dass sich mein neuestes EBook über die Geomantie nicht besonders gut verkauft.

Versuchen wir es einmal mit dieser Methode!

Warum verkaufe ich so wenige Bücher über dieses spannende Thema?

Weil ich nicht die richtigen Leser angesprochen habe.

Warum habe ich nicht die richtigen Leser angesprochen?

Weil ich nicht weiß, wo ich sie finden soll.

Warum weiß ich nicht wo ich sie finden soll?

Weil ich mich im Vorfeld nicht genug informiert habe, in welchen Kreisen ich sie finden kann.

Warum habe ich mich im Vorfeld nicht informiert?

Weil ich dachte das Thema ist so spannend, dass muss die Leute doch interessieren.

Warum dachte ich das?

Weil ich es spannend finde.

Aha – da haben wir es. Ich habe also ein EBook über ein Thema geschrieben das MICH interessiert. Ich habe mein Wissen also nicht für die Leser zusammengefasst, sondern im Grunde genommen für mich. Na da brauche ich mich ja nicht zu wundern, wenn es mir nicht aus den Händen gerissen wird.

Was kann ich tun?

Einerseits sollte ich, wenn es mir wirklich um die Verkaufszahlen geht, ein Thema aufgreifen, was die Leser brennend interessiert. Will ich dieses Buch „nach vorn bringen“, dann muss ich nach Frage 3 einen anderen Weg einschlagen. Es würde dann nicht mehr mit Warum weiter gehen.

Ich muss mich jetzt fragen Wo und Wie ich meine Leser finde. Und damit sie auch wirklich meine Leser werden, muss ich mir über folgende Punkte im Klaren sein:

Wie sollte mein idealer Leser sein?

Welchen Nutzen kann ich ihm bieten?

Welche Probleme bewegen ihn und welche Lösungsmöglichkeiten habe ich dafür?

Na dann machen wir uns mal an die Arbeit!

Und jetzt stellst du dir sicher die Frage, was dich das alles angeht. Es ist dir doch egal wie viel Bücher ich verkaufe. Du hast doch nichts davon.

Stimmt.

Aber das hier ist doch nur ein Beispiel. Nimm doch bitte jetzt eines deiner Probleme und arbeite es nach den oben genannten Schritten ab. Entweder du findest mit der 5-mal-Warum-Methode schon eine Lösung oder du stellst immer weiter neue und tiefere Fragen. Und nicht wundern – das geht manchmal ganz schön an die Substanz. Oft sind wir es nämlich selber, die uns behindern und unsere Problematik ist „hausgemacht.“

rest


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Fünf Gründe, warum du dich nicht von negativen Gedanken abhängig machen solltest

Kennst du das? Du hast einen Plan und denkst dir alles so schön aus. Es wird super werden, wenn alles so klappt, wie du dir das vorstellst.

Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre.

Ich habe mich schon mehrmals (leider erst im Nachhinein) dabei ertappt, dass folgendes geschehen ist: Also der Plan stand. Ich habe mich schon richtig auf das Ziel gefreut und bin alle anliegenden Aufgaben voller Enthusiasmus angegangen. Plötzlich kam etwas, mit dem ich nicht gerechnet hatte und das total schief lief. Das hat meiner Motivation einen richtigen Dämpfer versetzt. Und dann sind noch einige weitere Dinge gar nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe. Meine Begeisterung rutsche spürbar in den Keller. Und irgendwann saß ich dann schmollend in der Ecke und dachte: Die lassen mich ja einfach nichts machen!

Erst viel später bin ich auf die Idee gekommen, mich mal zu fragen, wen ich den eigentlich mit DIE meine. Und es hat auch noch eine ganze Weile gedauert, bis ich dahinter gestiegen bin, dass es sich bei den Saboteuren eigentlich um meine eigenen Gedanken handelt. Und zwar genaugenommen um meine NEGATIVEN Gedanken. Die lauteten ungefähr so:

Warum ich?
Warum passiert mir immer sowas?
Ich will doch nur …
Nie klappt etwas!
Wenn das schon so losgeht, dann brauche ich gar nicht weiter zu machen!
Kann denn nicht mal irgendwas ohne Probleme funktionieren. Bei mir nie!

Da hab ich mir aber immer schön selber eingeredet, dass es das Leben gar nicht gut mit mir meint.

Und warum sollte es das denn auch? Schließlich war ich der Meinung, dass ich sowieso nur Pech haben würde. Und da hat mein Unterbewusstsein immer schön nach der Bestätigung dafür gesucht.

Ja, du hast richtig gelesen. Das Unterbewusstsein sucht nach Bestätigung der Meinung, die wir über uns haben. Und das ist total fatal. Wenn ich also solche negativen Gedanken hege, dann lenkt es meinen Fokus auf genau die Sachen, die in dieses Raster hineinpassen. Es passieren auch gute Dinge in meinem Leben, aber die werden einfach weniger oder gar nicht beachtet, sondern geradezu beiseitegeschoben. Was übrig bleibt sind die NEGATIVMELDUNGEN.

Zuerst einmal ist es ganz wichtig, diesen Fakt anzuerkennen. Dann macht man sich mal „Gedanken über seine Gedanken“.

  • Gleich und gleich gesellt sich gern (Negative Gedanken ziehen negative Erlebnisse geradezu an)
  • So wie ich denke, so fühle ich mich (Denke ich schlecht von mir, dann fühle ich mich auch so)
  • So wie ich über mich denke, so sieht mich meine Umwelt. (Deine Gedanken drücken sich auch in deiner Körperhaltung aus. Probiere das mal vor dem Spiegel aus!)
  • Gebe ich Ereignissen und anderen Menschen die Schuld, dann gebe ich ihnen die Macht über meine Befindlichkeiten.
  • Du kannst nichts erreichen, von dem du glaubst, dass du es sowieso nicht schaffst

Aus dieser Abhängigkeit komm man nur heraus, wenn man seine eigenen Gedanken immer und immer wieder zur Ordnung ruft. Das ist nicht einfach. Rückfälle sind vorprogrammiert. So in die Richtung: Da habe ich wirklich nur positiv gedacht und es ist wieder schief gegangen. Denken reicht leider nicht um unser Unterbewusstsein zu überzeugen. Wir müssen auch noch so handeln, damit das Ganze funktioniert.

Ist echt nicht einfach. Erfordert Übung und Geduld (mit sich selbst). Funktioniert aber. Und das Schöne daran ist, dass es immer und immer besser klappt. Probiere es aus!

Natürlich schließe ich hier wieder einmal mit Pico Yver ab: “Es sind nicht die Erlebnisse die uns formen, sondern wie wir sie interpretieren.«

P.S. Die passende Motivationsgeschichte dazu gibt es unter : https://lifeschreiben.wordpress.com/2016/12/02/der-alte-druide-und-die-frau-die-einen-garten-anlegen-wollte/

rue