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Das Leben ändern – auch wenn man keine 20 mehr ist

Fünf Gründe, warum du dich nicht von negativen Gedanken abhängig machen solltest

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Kennst du das? Du hast einen Plan und denkst dir alles so schön aus. Es wird super werden, wenn alles so klappt, wie du dir das vorstellst.

Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre.

Ich habe mich schon mehrmals (leider erst im Nachhinein) dabei ertappt, dass folgendes geschehen ist: Also der Plan stand. Ich habe mich schon richtig auf das Ziel gefreut und bin alle anliegenden Aufgaben voller Enthusiasmus angegangen. Plötzlich kam etwas, mit dem ich nicht gerechnet hatte und das total schief lief. Das hat meiner Motivation einen richtigen Dämpfer versetzt. Und dann sind noch einige weitere Dinge gar nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe. Meine Begeisterung rutsche spürbar in den Keller. Und irgendwann saß ich dann schmollend in der Ecke und dachte: Die lassen mich ja einfach nichts machen!

Erst viel später bin ich auf die Idee gekommen, mich mal zu fragen, wen ich den eigentlich mit DIE meine. Und es hat auch noch eine ganze Weile gedauert, bis ich dahinter gestiegen bin, dass es sich bei den Saboteuren eigentlich um meine eigenen Gedanken handelt. Und zwar genaugenommen um meine NEGATIVEN Gedanken. Die lauteten ungefähr so:

Warum ich?
Warum passiert mir immer sowas?
Ich will doch nur …
Nie klappt etwas!
Wenn das schon so losgeht, dann brauche ich gar nicht weiter zu machen!
Kann denn nicht mal irgendwas ohne Probleme funktionieren. Bei mir nie!

Da hab ich mir aber immer schön selber eingeredet, dass es das Leben gar nicht gut mit mir meint.

Und warum sollte es das denn auch? Schließlich war ich der Meinung, dass ich sowieso nur Pech haben würde. Und da hat mein Unterbewusstsein immer schön nach der Bestätigung dafür gesucht.

Ja, du hast richtig gelesen. Das Unterbewusstsein sucht nach Bestätigung der Meinung, die wir über uns haben. Und das ist total fatal. Wenn ich also solche negativen Gedanken hege, dann lenkt es meinen Fokus auf genau die Sachen, die in dieses Raster hineinpassen. Es passieren auch gute Dinge in meinem Leben, aber die werden einfach weniger oder gar nicht beachtet, sondern geradezu beiseitegeschoben. Was übrig bleibt sind die NEGATIVMELDUNGEN.

Zuerst einmal ist es ganz wichtig, diesen Fakt anzuerkennen. Dann macht man sich mal „Gedanken über seine Gedanken“.

  • Gleich und gleich gesellt sich gern (Negative Gedanken ziehen negative Erlebnisse geradezu an)
  • So wie ich denke, so fühle ich mich (Denke ich schlecht von mir, dann fühle ich mich auch so)
  • So wie ich über mich denke, so sieht mich meine Umwelt. (Deine Gedanken drücken sich auch in deiner Körperhaltung aus. Probiere das mal vor dem Spiegel aus!)
  • Gebe ich Ereignissen und anderen Menschen die Schuld, dann gebe ich ihnen die Macht über meine Befindlichkeiten.
  • Du kannst nichts erreichen, von dem du glaubst, dass du es sowieso nicht schaffst

Aus dieser Abhängigkeit komm man nur heraus, wenn man seine eigenen Gedanken immer und immer wieder zur Ordnung ruft. Das ist nicht einfach. Rückfälle sind vorprogrammiert. So in die Richtung: Da habe ich wirklich nur positiv gedacht und es ist wieder schief gegangen. Denken reicht leider nicht um unser Unterbewusstsein zu überzeugen. Wir müssen auch noch so handeln, damit das Ganze funktioniert.

Ist echt nicht einfach. Erfordert Übung und Geduld (mit sich selbst). Funktioniert aber. Und das Schöne daran ist, dass es immer und immer besser klappt. Probiere es aus!

Natürlich schließe ich hier wieder einmal mit Pico Yver ab: “Es sind nicht die Erlebnisse die uns formen, sondern wie wir sie interpretieren.«

P.S. Die passende Motivationsgeschichte dazu gibt es unter : https://lifeschreiben.wordpress.com/2016/12/02/der-alte-druide-und-die-frau-die-einen-garten-anlegen-wollte/

rue

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