junggenug

Das Leben ändern – auch wenn man keine 20 mehr ist

Drei Gründe, warum du über Kritik nicht einfach so hinweggehen solltest

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Zugegeben – kaum jemand mag Kritik. Ich jedenfalls nicht. Und trotzdem sollte man nicht gleich denken, dass der Andere doof oder neidisch ist. Klar wird manches so vorgetragen, dass man denken könnte „rutsch mir doch den Buckel runter“.

Das ist aber in vielen Lebenslagen nicht besonders hilfreich. Vor allem, wenn du ein Geschäft, Projekt oder was auch immer ankurbeln willst.

Natürlich gibt es immer mal wieder unqualifizierte Beiträge von Mitmenschen, die dir nicht allzu wohlgesonnen sind. Trotzdem lohnt es sich, über negatives Feedback mal vollkommen emotionslos nachzudenken.

Ich habe hier wieder zwei Beispiele aus dem „wahren Leben“.

Ich bin ja viel auf Facebook unterwegs. Dort fand ich vor Wochen einen Post dessen Inhalt ungefähr so lautete: „Hier ist meine neue Website. Schaut sie euch mal an und sagt was ihr davon haltet.“ Das habe ich dann auch gemacht. Die Seite war optisch recht schön. Aber ich habe nicht gewusst, was er mit dieser Seite wollte. Es war mir schon klar, dass er keine reine Hobby- oder Info-Seite erstellt hatte, sondern etwas an den Mann bzw. Frau bringen wollte.
Nun habe ich in den letzten Jahren so viel Marketing-Seminare rund ums Internet besucht, dass ich selbst schon fast ein Buch schreiben könne. Ich habe recht freundlich (so schien es mir) darauf hingewiesen, dass ich beispielsweise eine Handlungsaufforderung oder Ähnliches vermisse. Die Antwort war ziemlich knapp und mein Gegenüber schien beleidigt. Ok. Wenn er meint, erst fragen zu müssen und nur Positives hören will, dann war er wohl nicht an einem Feedback interessiert. Das heißt aber gleichzeitig, dass er über keine Veränderungen, die möglicherweise Verbesserungen sein könnten, auch nur nachdenkt.

Anderes Beispiel.

Als bekennender Scanner (Leute die sich für viel zu viele Dinge interessieren) betreibe ich vielseitige Unternehmungen im Internet. Dazu gehört auch ein Shop mit T-Shirts. Ganz stolz habe ich auf einer Facebook-Seite für Leute mit Faible für Germanen etc. eines meiner Runen-T-Shirts gepostet. Als Antwort erhielt ich: „Das ist ja ein völliger Fehldruck… Wer das kauft… Naja“. Das war ja nicht so sehr nett – und außerdem auch nicht hilfreich. Nun hatte ich zwei Möglichkeiten. Entweder ich war sauer. Oder ich hake nach, was da nicht in Ordnung war. Das habe ich auch getan und höflich einfach gefragt, was denn falsch wäre. Ein anderer Nutzer hat mich dann darauf hingewiesen, dass ich in einer Runen-Reihe zwei der Symbole vertauscht hätte. Da war ich aber froh, dass mir das jemand gesagt hat. Ich habe mich bedankt und werde das umgehend ändern.
Hätte ich sauer auf die erste, nicht so nette Kritik geantwortet, dann wäre mir mein Fehler nicht bekannt geworden. Und ich hätte mich gewundert, warum keiner dieses Shirt kauft.

Was können wir daraus ersehen:

  • Nicht jede Kritik, auch wenn sie noch so unhöflich vorgetragen wird, ist unberechtigt
  •  Wenn du die Sache völlig emotionsfrei (was nicht immer einfach ist) durchdenkst, kannst du oft etwas daraus lernen
  • Wenn es unberechtigt ist, dann hole dir von anderswo eine positive Meinung und VERGISS das Ganze

Die passende Druidengeschichte zum Thema gibt es auf: https://lifeschreiben.wordpress.com/2017/02/03/der-alte-druide-und-der-umgang-mit-kritik/

abstieg

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